„Ich habe nichts gegen bunte Möhren, ……..“

sagte Matthias Warneke, der Finanzexperte des Steuerzahlerbundes, bei der Inspektion des Projekt „Entwicklung verschiedenfarbiger Möhrensorten für den Biolandbau“ auf einem Versuchsfeld in Bernburg. Und fuhr weiter mit den Worten „…, Es ist aber nicht die Zuständigkeit des Steuerzahlers, sich um verschiedenfarbige Möhren zu kümmern.Diejenigen, die vom Verkauf der Möhren später profitieren, sollten auch für die Zucht bezahlen“ (Zitat im MDR von 2.8. )

Da muss der Bund der Steuerzahler wohl noch was lernen, wenn er von Liebhaberei redet und nicht von Sortenvielfalt, nicht von der verflechtung von wirtschaft und Gentechnik-forschung die Profiteure der Gentechnik hätten dann so einiges Zahlen, was jetzt der Steuerzahler trägt ohne das er es will) und Herr Warneke sollte sich mal damit auseinandersetzen das Saatgut ein allgemeingut ist, was erst in den letzten 100 Jahren in Mitteleuropa zum ‚Eigentum‘ gemacht wurde und seitdem erst als Ware gehandelt wird.

Naja, bis wir den „Bund der Steuerzahler“ vom Nutzen bunter Möhren überzeugen können, müssen wohl noch die ein oder andere Saatguttausch-börse organisiert werden, einige Biodiv-Kisten ausgeliefert und das system der industriellen Landwirtschaft abgeschaft sein.