gemeinsam gegen Monsanto zu protestieren.

latino plakat gegen gentechnik Am Samstag 12. Okt. um 14:00 Uhr gibt es den zweiten weltweiten ‚March Against Monsanto‘ auch in Berlin. Der Auftakt ist am Neptunbrunnen am Alexanderplatz. Am 25.Mai diesen Jahres gab es den ersten Aktionstag, (Artikel auf diesem Blog dazu).
Wir finden es gut sich Konzerne wie Monsanto exemplarisch auszusuchen und diese anzugehen,um gegen ihre Praktiken zu Demonstrieren. Aber es muss aufgepasst werden, das der Fokus nur nicht auf einen Konzern ist*, sondern gegen eine Industrialisierte Landwirtschaft gehen sollte.Im Deutschen Aufruf wird dem dann Gerecht mit der Forderung ‚FÜR EINE GESUNDE NAHRUNG! FÜR FREIES SAATGUT! FÜR DAS WOHL ALLER MENSCHEN !‘ aber in der Auflistung der Konzerne ‚….. . Im Wettrennen um Patente ….‘ fehlt dann mal wieder der (Deutsche) Bayer-Konzern! Gestern gab es in der Taz einen Artikel, der mit den Einleitenden Worten schon viel aussagt, ‚Deutsche Konzerne haben vom Europäischen Patentamt mehr Patente auf gentechnisch veränderte Pflanzen erhalten als ihr Konkurrent Monsanto aus den USA.‘ ( Taz vom 10.10.2013).
Das es auch in Deutschland auch noch andere Firmen und Lobbyisten gibt mit Genetisch veränderte Organismen Geld verdienen wollen, kann mensch in dem Buch Monsanto auf Deutsch lesen, das ist sehr kompakt mit vielen Infos, teilweise im Internet zu lesen.

Hier der deutschsprachige Aufruf der auf Facebook veröffentlicht wurde:
Am 12. Oktober 2013 ist der „ Welt Nahrungstag “ und der zweite weltweite Aktionstag von „ March Against Monsanto “. In vielen Städten auch in Berlin, gehen an diesem Tag hoffentlich sehr viele Menschen auf die Straße um für gesunde Nahrung und Lebensbedingungen für alle Menschen und Tiere zu demonstrieren.

Wir wollen verhindern das ein Konzern wie Monsanto, der sein Geld mit Giften verdient, für unsere Nahrung zuständig ist und sich immer mehr Patente auf all unser Saatgut und jetzt auch auf Tiere und Hei…lpflanzen einverleiben will. Mit rigorosen Geschäftspraktiken baut sich Monsanto seine Vormachtstellung weiter aus.

Konkurrenten und kleinere Zuchtbetriebe werden aufgekauft und deren Saatgut vom Markt genommen; vielen Landwirten bleibt so keine Alternative zum Saatgut der Agrarkonzerne. Im Wettrennen um Patente versuchen Monsanto, Syngenta, Dypont und Co nicht nur zu entscheiden was auf den Feldern angebaut wird, sondern auch was auf unseren Tellern landet.

Monsanto bewirbt sich selbst als Lösung für den Welthunger doch was bis jetzt geschehen ist und worauf es hinaus laufen könnte sieht ganz anders aus. Im Norden Brasiliens leiden viele Familien durch den massiven Anbau von Gensoja an Hunger und den folgen von vergiftetem Wasser. In Argentinien und Mexico verarmen die Familien der Kleinbauern und leiden an Unfruchtbarkeit und verschiedenen Erkrankungen die mit dem extremen Pestizideinsatz in Verbindung stehen. In Indien haben sich mehr als 100 000 Farmer das Leben genommen weil sie durch die Einfuhr von Genmanipulierter Baumwolle ihre Familien nicht mehr ernähren konnten. Das extreme Bienensterben ist auf den Pestizideinsatz und die Monokultur zurück zu führen. Die Rinder und Hühner die hier in der Kühltruhe landen werden hauptsächlich mit dem Gensoja aus Brasilien gefüttert. Dafür werden jährlich tausende Hektar Regenwald abgeholzt, der Boden mit Dünger und Pestiziden verseucht und indigene Stämme vertrieben.
So haben wir mit dem erheben unserer Stimme und der täglichen Wahl unserer Nahrung, einen Einfluss auf dieses weltliche Geschehen und können verhindern das einige wenige Konzerne die Macht über Wasser und Nahrung bekommen und unsere schöne Erde mehr und mehr zerstören.

ALSO KOMMT MIT UNS ERNEUT AUF DIE STRASSE !

bringt Eure Ideen, Transparente, Instrumente mit und tanzt mit uns FÜR EINE GESUNDE NAHRUNG! FÜR FREIES SAATGUT! FÜR DAS WOHL ALLER MENSCHEN !

Es werden auch diesmal tolle Sprecher, Künstler und Aktivisten ( z.B. die Initiative, Rettet den Regenwald, True Food Foundation .org, Save Our Seeds, Turmspringer Edgar Peng, Dj Bhakta, Greenpeace und viele andere dabei sein. Die Demo wird im Mörchenpark in der Holzmarktstraße ihren Ausklang finden wo wir gemeinsam am Feuer oder an der Spree sitzen können uns vernetzten und Ideen austauschen gemeinsam essen und tanzen zur Freude und für weitere gemeinsame Aktionen. Gerne könnt Ihr Euch mit einbringen.

Kreative Ideen und finanzielle Unterstützung sind sehr willkommen!

Hier unsere Strecke: Neptunbrunnen am Alexanderplatz ist die Kundgebung, dann laufen wir durch Mitte über die Torstraße, Rosenthaler Straße, Oranienburger Straße, Friedrichstraße, Leipziger Straße bis zur Holzmarktstraße zum Mörchenpark.

(leicht geändert, z.b. alten Termin wegen Vorbereitungstreffen rausgestrichen)

Bildquelle, Unterschrift in Amerika21.de Der frühere Präsident Hugo Chávez als Landarbeiter auf dem Plakat der Kampagne „Venezuela – frei von transgenem Saatgut“

* mensch muss da ganz schön aufpassen, das es nicht plumper anti-amerikanismus wird!