Schokolade – Genuss mit Beigeschmack

Auch wenn es keine Schokolade bei Schnittstelle gibt, ein Thema was spannend ist und mehr Information braucht. Podiums- und Publikumsdiskussion am Donnesrtags den 24. Oktober 2013, um 19 Uhr im tazcafé* in Berlin
Seit vielen Jahren gelobt die Schokoladenindustrie, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Kakaobauern und -bäuerinnen zu verbessern und beispielsweise Kinderarbeit signifikant zu reduzieren. Immer mehr Schokoladenunternehmen werben mit Siegeln und Zertifikaten, dass der Kakao für ihre Schokolade nachhaltig und/oder fair angebaut wurde. Doch Armut und Hunger sind für die meisten Menschen in den Kakaoanbauländern weiterhin allgegenwärtig. Noch immer arbeiten allein in Westafrika fast zwei Millionen Kinder auf Kakaoplantagen.
Die TeilnehmerInnen der Podiumsdiskussion berichten über die Situation von Kakaobauern und -bäuerinnen in Westafrika und diskutieren, auf welchen Wegen die Lebensbedingungen der kleinbäuerlichen ProduzentInnen gestärkt und verbessert werden können. Welche Verantwortung trägt die Schokoladenindustrie in Europa? Was bringen der Faire Handel und Nachhaltigkeitssiegel der Schokoladenindustrie für die Kakaobauern und -bäuerinnen? Was erwarten die Menschen in den Kakaoanbauländern von europäischen Schokoladenunternehmen? Was können KonsumentInnen tun, damit ihre Schokolade den bitteren Geschmack verliert? Der regionale Schwerpunkt liegt auf Westafrika als wichtigstem Anbaugebiet für Kakao.

Auf dem Podium diskutieren:
- Mariam Dao Gabala (Regionaldirektorin Oikocredit Westafrika, Côte d‘Ivoire)
- Evelyn Bahn (Make Chocolate Fair!, INKOTA-netzwerk)
- Thomas Pape (Infozentrum Schokolade Leverkusen)
- Moderation: Hannes Koch (Wirtschaftsjournalist)

Der Eintritt ist frei.

*. Rudi-Dutschke-Str. 23, 10969 Berlin

Eine Veranstaltungs-Kooperation zwischen INKOTA-netzwerk, Oikocredit und der taz
Genossenschaft.

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