Archiv für März 2014

Umzug des Depots ……

der Umzug ist fast abgeschlossen, die Paletten sind im Keller verstaut, das Büro ist kurz vor ‚Arbeitsbereit‘ (Internet Anschluss fehlt noch), der Depot-verkauf bei Gekko ist eingestellt, Liefertouren werden geplant. Das nächste Bio-diversitäts Abo muss geplant werden. Die letzte Pasta-Lieferung ist einsortiert.
Und dann wird das Sortiment erweitert, dazu sind nun die T-shirts, die von der selbstverwalteten ArbeiterInnenkooperative Zona Franca Masili in Nicaragua produziert werden, sind gekommen.
Es ist vielzu tun, deswegen nicht wundern wenn es gerade mit dem beantworten von Mails etwas dauert, ab nächste Woche wird es wieder einen Normalen Alltag geben.

violette Möhren, Monsanto und die Frage nach geistigen Eigentum

Die Verbraucher*innen wollen, ‚Biodiversität‘ und bekommen sie auch, aber nicht immer mit der Idee die dahinter steht, sondern Diversität nur für das Auge.
Artikel von Edward Hammond * Austin, Texas, 20. Februar ( Übersetzung: Jeannette Lange )
Der Agrarkonzern Monsanto vermarktet eine violette Karotte aus der Türkei und beansprucht die Geistigen Eigentumsrechte an dieser Sorte
bunte möhren „Anthonina“ nennt Monsanto sein Produkt für den wachsenden Markt vielfarbiger Karotten – rot, gold, weiß und wie in diesem Fall violett, eine Farbe, die besonders von gesundheitsbewussten Verbrauchern mit dem Antioxidans „Anthocyan“ in Verbindung gebracht wird, einem natürlichen Pflanzenfarbstoff, der Herzerkrankungen vorbeugen soll.
Karotten sind orange, denkt man! (mehr…)

Das ist für das Ausliefern bei Schnittstelle kein Vorbild!

Sieht lässig aus, spart Zeit, aber wie sieht die Pizza danach aus?

Projekt Schnittstelle liefert auch aus, mit dem Versprechen, das Ihr die Wein- ,Saft-Kisten oder Pasta-Säcke nicht im zweiten Stock fangen müsst!

für krisensicheres und samenfestes Saatgut!

Hier geht es ja immer wieder um Saatgut, auch um den EU Kommissionsvorschlag für eine Saatgutverordnung. Die Saatgut-Kampagne hat heute gemeldet, das sie erledigt ist! Bis zuletzt hätte es kaum jemand für möglich gehalten:Das EU-Parlament hat heute Mittag doch nicht nur über den unverbindlichen „rejection report“, sondern auch (mehr…)

Nachtrag zum 8.März, vom ECVC *

DEKLARATION DER BÄUERINNEN DER EUROPÄISCHEN KOORDINATION VIA CAMPESINA ZUM INTERNATIONALEN FRAUENTAG AM 8. MÄRZ 2014eu-via-campesina Im Jahr 2014, welches von der UN als das Jahr der bäuerlichen Familienbetriebe erklärt wurde, versammelten wir, die Frauen der Mitgliedsorganisationen der European Coordination Via Campesina (ECVC), uns im Vorfeld des Internationalen Frauentags in Evenstad (Norwegen). In dieser Erklärung bekräftigen wir unseren Einsatz für das Recht aller Bürger und Bürgerinnen auf gesundes, ausreichendes und gutes Essen auf eine agrarökologische und soziale Erzeugungs- und Verteilungsweise.
Wir fordern das Recht aller Bäuerinnen auf eine gleichberechtigte (mehr…)

Bio-Diversitäts-Kiste, diesmal u.a. mit Emmer-bier

bio-div-2014-3 Diese Woche, Mittwoch und Donnerstag, war wieder Ausliefern der Bio-diversitäts-Kiste angesagt. In diesem Monat gab es im Abo: samenfeste Möhren, aus regionalem Anbau, Räucher-Tofu mit Sonnenblumenkernen, von Soy-Rebels, Calypsobohnen, bezogen über El-Puente, Apfel-Birnen-Mango Saft, gemostet in der Mosterei Ketzür, Emmer-Bier oder wahlweise eine zweite Flasche Saft.
Dazu gab es wieder Infos im Begleit-zettel, z.b. über ‚was ist eigendlich Samenfestes Saatgut?‘ …. (mehr…)

Film-Hinweis zu Ernährungssouveränität in Zeiten des Klimawandels

hier eine Filmempfehlung. Filmdokumentation über Bangladesch: „Über den Tellerrand“. Der Film wird heute, im RegenbogenKino (Montag 3.03.2014 um 20:45) mit Anwesenheit des Regisseurs gezeigt. Sehr kurzfristige, aber bestimmt sehr interessant. Der Trailer ist schon sehr informativ und spannend.

85 Min., Bangl./D 10/2013 – Rezension auf : zwischenzeit-muenster.de
Ernährungssouveränität ist die zentrale Forderung der kleinbäuerlichen Bewegungen in Bangladesch. Angesichts von Klimawandel, Flächenknappheit und Landkonflikten setzen sie sich für eine gerechte Landverteilung und eine selbstbestimmte Agrarproduktion ein. Eigene Parzellen sowie kulturell und ökologisch angepasstes Saatgut sehen sie als Basis für die Nahrungsmittelversorgung. (mehr…)