Archiv für Juni 2015

Seminar und Austausch – ‚lernen in der Landwirtschaft‘

sommer-kueche-in-wukania In der nichtkommerzielle Wukania-lernwerkstatt, findet vom 24. bis 26. juli 2015 in der Sissi in Wukania* in Biesenthal ein Treffen statt auf dem (wie sie selbst schreiben) ‚…. im Vordergrund steht, einen Austausch über das ‚lernen in der Landwirtschaft‘ anzuregen.

Wir freuen uns besonders über menschen, die in der ein oder anderen Art und weise selbst in der Landwirtschaft aktiv sind. aber auch andere interessierte sind herzlich willkommen.
Fragen und Themen, die uns an dem Wochenende beschäftigen können, sind:
– wie lerne ich, wie lernst du?
– kann oder will ich mein lernen verbessern/ (mehr…)

“Grüner Kolonialismus”, Veranstaltung in Berlin, 7. Juli

DER GRÜNE KOLONIALISMUS … IM NAMEN DES KLIMASCHUTZES
Emissionshandel, marktbasierter Waldschutz (REDD+) und das Freikaufen von Umweltsünden über Offset-Gutschriften… Aktuelle Lösungsvorschläge für die Klimakrise lenken nicht nur von den wahren Ursachen und Verursachern der globalen Erwärmung und der Naturzerstörung ab.
Die „grünen” Projekte werden nicht selten auf autoritäre und gewaltsame Art und Weise durchgesetzt. Sie können zu „Green Grabbing“ (mehr…)

Ernährungssouveränität – Gärten als Orte für sozialen Wandel

Am 24.6. ab 18:30 Uhr gibt es in den PrinzessinenGarten* eine Veranstaltung zu: Ernährungssouveränität – Gärten als Orte für sozialen Wandel/Food sovereignty – gardens as drivers for social change (Veranstaltung erst mal in Englisch, vor Ort wird wegen Übersetzung geschaut!)
Ernährungssouveränität setzt Einflussnahme auf die Bedingungen und Gestaltung der Produktion unserer Lebensmittel voraus. Diese Ermächtigung kann nur stattfinden, wenn Wissen und Erfahrung auf politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen stoßen, in denen nachhaltige Netzwerke der Lebensmittelproduktion aufleben können. Gärten und Gartenprojekte übernehmen oft (mehr…)

Die Dunkle Seite der Mast

– Online-Aktion gegen das Schweineimperium , Tierhaltungsverbot für den Schweinebaron! –
Ende 2014 verhängte ein mutiger Landrat in Sachsen-Anhalt ein Tierhaltungsverbot gegen Adrianus Straathof, einem der größten Ferkelproduzenten Europas. Um dieses Verbot weiter aufrecht zu erhalten, findet diese Online-Aktion statt. Dem Chef eines Schweinekonzernes, der jährlich 1,5 Millionen Schweine verkauft, wird wiederholter Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, gegen Baurecht und Immissionsschutz vorgeworfen. Schreckliche Bilder aus Ställen Straathofs erschütterten viele
………………. weitere Infos und zum Online-Formular geht es Hier

Da es ja auch die Mischung beim Widerstand macht, schon mal den Hinweis für den Sommer, da gibt es nämlich ein Aktionscamp gegen Tierfabriken, mit dem Motto „Das System Wiesenhof markieren und stören“ hier der Aufruf dazu

Agrarexperte aus Mosambik kritisiert G7

Veranstaltung mit Agrarexperte Luis Muchanga aus Mosambik. (am 8. Juni)
Die G7 krempeln mit der „Neuen Allianz für Ernährungssicherheit“ die mosambikanische Landwirtschaft zum Vorteil großer Agrarkonzerne um. So sieht es Luís Muchanga, Direktor des mosambikanischen Kleinbauernverbands UNAC. Anlässlich des G7-Gipfels hat das INKOTA-netzwerk Muchanga nach Deutschland eingeladen. Aus erster Hand berichtet er, wie das, was die G7 als Hunger- und Armutsbekämpfung bezeichnet, die Lebensgrundlagen tausender Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bedroht.
Mosambik ist eines der ersten Mitgliedsländer der „Neuen Allianz“, die 2012 von den G7 ins Leben gerufen wurde. Die Auswirkungen dort werfen ein Schlaglicht (mehr…)

Fördergelder für Konzernmacht ……..

was soll mensch dazu Kommentieren? *Kopfschüttel*, leider wird immer noch in Richtung Industrialisierte gefördert und an dem Mantra festgehalten das wir mit einer bäuerlichen Landwirtschaft nicht genug zu Essen hätten.¹ (aus dem Newsletter der ‚Kampagne für Saatgut-Souveränität‘)‘ Mit insgesamt rund 5 Mio. Euro fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft das Forschungsprojekt „Zuchtwert“. Es will die Basis für die sogenannte Hybridzüchtung bei Weizen schaffen. Begründet wird das mit einem Ertragsvorteil, Hybridsorten haben jedoch für BäuerInnen den erheblichen Nachteil, dass mit dem Erntegut kein normaler Nachbau² betrieben werden kann. Durch die Einführung von Hybridweizen könnte der derzeit noch weit verbreitete Nachbau schrittweise unterbunden werden. Mehr zum Forschungsprojekt: https://idw-online.de/de/news630309 ‘
¹ Wer da gerne Argumente haben will das es doch geht, dem ist der Film „10 Milliarden – wie werden wir alle satt“ sehr zu empfehlen.
² Nachbau (bei Wikipedia)bezeichnet die Saatgutgewinnung durch Landwirte im eigenen Betrieb.