Archiv der Kategorie 'Biodiversität'

Manu Chao lied gegen Bayer-Monsanto – Seed of Freedom

Die Tage ist ja die Hauptaktionärs-Versammlung von Bayer in Bonn und am Samstag den 29. April eine Demonstration gegen die geplante Fusion von Bayer mit Monsanto in Berlin unter dem Motto „Stop Bayer Monsanto“, los geht es ab 14Uhr am Petersburger Platz.
Und passend dazu gibt es einen gerade veröffentlichten Song von Manu Chao, zu dem Thema Saatgut. Unter anderen mit einem schönen Video wo auch Bilder vom Monsanto-tribunal drin vorkommen, aber schaut selbst.

Wo ist die Saatgut-Kiste von Keimzelle …..

Auch diese Woche Freitag, also nachher, am 21. April gibt es wieder die Möglichkeit am Lausitzer Platz in Berlin Kreuzberg, die gut sortierte Kiste von Keimzelle zu durch stöbern und die Saaten zu erwerben*, der Markt geht von 12-18:30 Uhr (ACHTUNG) – die Kiste wird nicht ganz bis zum Schluss auf dem Markt sein.
Und da sie die Tage dann neu bestückt wird, ist am Montag dann auch mal das Depot offen, OHNE die Kiste von Keinmzelle, hier wird dann wieder geschrieben wenn sie wieder da ist und wo ihr dann zugreifen könnt.
* Die Kiste steht am Stand des Backerreikollektives ‚die Backstube‘.

Erklär-film zu Konzernen und Saatgut

gestern kam über den Newsletter der saatgutkampagne, der Link zu diesem Kurzfilm, der gut gemacht, erklärt was ist Hybridsaatgut und was hat das mit Konzernen zu tun.

Der Film von Jan Philip Roza unterstützt die Petition Brot-in-Not, mit der Erklärung und mit den drei Forderungen:
- Schluss mit der öffentlichen Förderung von Hybridweizenforschung!
- Förderung bäuerlicher Weizenzüchtung – für bäuerliche Saatgut-Souveränität!
- Keine Gentechnik auf dem Acker oder im Backofen!
dort kann auch direkt unterzeichnet werden.
Hier noch der Kurze Text zum Film, gerne teilen, weiterleiten, ……
„Weizen ist eine der am weitesten verbreiteten Nutzpflanzen weltweit. Bäuerinnen und Bauern haben seit jeher Nachbau betrieben, das heißt: sie bewahren einen Teil der Ernte auf, (mehr…)

Tag des kleinbäuerlichen Widerstands

Ohne Bäuerinnen und Bauern kein Essen – Stärken wir gemeinsam ihre Rechte!
Pressemitteilung zum Tag des kleinbäuerlichen Widerstands – Berlin, Hamm, Köln, 13. April 2017.
la-via-campesina-2017-17.april Der internationale Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes am 17. April steht in diesem Jahr im Zeichen der Rechte von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen. Obwohl sie 70 Prozent der weltweiten Nahrungsmittel produzieren, haben sie oft selbst nicht genug zu essen: 50 Prozent der weltweit 800 Millionen Hungernden sind Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Ihre Lebensgrundlagen und Rechte werden zunehmend durch Agrarkonzerne und Regierungen bedroht und verletzt. Eine Erklärung der Vereinten Nationen soll nun ihre Rechte stärken, denn der aktuelle internationale Rechtsrahmen reicht nicht aus, um Kleinbauern vor diesen Bedrohungen ihrer Lebensgrundlage zu schützen. In einem breiten Bündnis appellieren die Menschenrechtsorganisation FIAN, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und weitere zivilgesellschaftliche Organisationen an die Bundesregierung, die Erarbeitung dieser UN-Deklaration konstruktiv zu unterstützen.

Mit ihrem von Generation zu Generation weitergegebenen Wissen um traditionelle bäuerliche und ökologische Anbauweisen sichern Kleinbauern gesunde, standortgerechte und kulturell angepasste Nahrung. Ihr Zugang zu natürlichen Ressourcen wie Saatgut und Land wird jedoch immer stärker eingeschränkt. Internationale Verträge und nationale Gesetze zu Gunsten von Agrarkonzernen beschränken ihre Rechte. Leisten sie dagegen Widerstand, werden sie oft zum Schweigen gebracht oder kriminalisiert. „Rechtsverletzungen gegenüber Kleinbauern und Kleinbäuerinnen müssen unbedingt international als solche anerkannt und Klagemöglichkeiten eingeräumt werden (mehr…)

Saatgut Kiste von Keimzelle auf dem Lausi

Am Freitag den 24. März gibt es wieder die Möglichkeit am Lausitzer Platz in Berlin Kreuzberg, die gut sortierte Kiste von Keimzelle zu durch stöbern und die Saaten zu erwerben, der Markt geht von 12-18 Uhr und die Kiste steht am Stand des Backerreikollektives ‚die Backstube‘.

Bio-Div-Abo März 2017

wallnuesse-ausschnitt Es gibt noch Plätze beim Biodiversitäts-Abo bei Schnittstelle, Bei interesse eine Mail an Schnittstelle(at)jpberlin.de, gerne schon mit ungefährer Lieferadresse / Optional de Arbeitsadresse und dann kann es schon im April losgehen.
Damit du weißt was auf dich erwartet, ist hier der Beilage-Zettel vom März:
>>> Walnüssen von der Walnussmeisterei Böllersen
>>> Dinkelpasta von der Kooperative Iris
>>> Nackthafer vom Hofkollektiv Ulenkrug
>>> Apfel-Birnen-Saft der Mosterei Karmitz

Variationen möglich mit
>>> Brot aus Emmer-Getreide vom Kollektiv Backstube gebacken
>>> Äpfeln von der Kommune Karmitz
>>> Kartoffeln vom Hofkollektiv Ulenkrug
>>> Borlotti-Bohnen vom Bio-Hof Lex
>>> Apfel-Aronia-/Apfel-Mango-Saft der Mosterei Ketzür

Die jeweilige Zusammensetzung variiert, der Warenwert ist immer ca. 18 € (Variationen nötig und möglich, u.a. wegen den angegeben Einschränkungen, bzw. individuellen Wünschen)
Das Abo besteht wie immer aus gentechnikfreien Lebensmitteln, die u.a. aus samenfestem Saatgut gezogen wurden, bzw. aus Misch-Saft aus regionalen Äpfeln und aus fair gehandelten Zutaten, die groß-teils in solidar-ökonomischen Strukturen verarbeitet wurden.

Die Sonne scheint, der Frühling naht, die Gärtner*innen decken sich schon mit Saatgut ein und die ersten Pflanzen werden auf den Fensterbänken vorgezogen. Weiterlesen HIER

Lageräpfel und wie sie industriel gelagert werden …..

Im Januar gab es im Biodiversität-abo regionale Lageräpfel, die einfach so gelagert wurden wie es früher üblich war in Mitteleuropa, ohne CA-Lagertechnik. Dazu gab es dann auch einen Abschnitt im Zettel der immer dem Abo beiliegt. – Aus dem Zettel:
Die Kommune liegt an der ‚Route der alten Obstsorten im Wendland‘ (Infos unter route-der-alten-obstsorten-im-wendland.de), und direkt hinter der Mosterei Karmitz liegt so eine Streuobstwiese mit alten Sorten. Dort wächst auch die in diesem Monat für Euch eingetütete Sorte „Roter Boskop“. Die Äpfel wurden so gelagert, wie das bis vor gefühlten 30 Jahren üblich war, einfach kühl, dunkel und immer mal durchsortiert. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie gut dieses Lagern mit diversen Sorten klappt.
Denn üblicherweise werden Äpfel heutzutage nicht so klassisch gelagert, sondern mit der CA-Lager-Technik (mehr…)

Saatgutbörse nach „Wir haben es satt“-Demo am 21.1.

Am kommenden Samstag 21.1. gibt es im Anschluss an die Wir-haben-es-satt-Demo ab ca. 15 Uhr eine Veranstaltung „Soup ‚n Talk“ in der Heinrich – Böll-Stiftung, Schumannstr. 8.
Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) lädt Sie herzlich zu einer Saatgutbörse dorthin ein. Wenn Sie samenfestes Saatgut zum Tausch haben, bringen Sie es doch mit. Außerdem gibt es einen Saatgutverkauf und natürlich Infos zur Vielfaltserhaltung. Hier können Sie auch andere VEN-Mitglieder kennenlernen.
Mehr zu VEN

Neue Agrar-diverse Pasta Sorte bei Schnittstelle

fettuccine Und im Rahmen der Agrar-diversität, gibt es nun auch eine weitere Vollkorn-Pastasorte Fettuccine, aus einer historischen Getreide Sorte, ‚Senatore Cappelli‘ die 500gr Packung zu 2,15€. Anders als bei Tomaten, die dann in der Diversität auch mal gelb, fast schwarz, klein und rund und länglich sein kann, ist es bei Getreide leider so das mensch die Vielfalt nicht sieht. Schade, das heißt es ist noch viel Aufklärung nötig, bis der*die Konsument*in das versteht, Schnittstelle arbeitet dran. (Ein Text zu dem Thema ist schon am entstehen)

05. Januar 2017 – Aktion am Forschungsministerium

konzernfreierweizen-klein Der Kurz-Aufruf von der Aktion-agrar: Schon fast 4.000 Menschen haben den Appell an Forschungsministerin Wanka unterzeichnet, keine Hybridweizenforschung von Bayer und Syngenta mehr zu fördern. In den letzten Wochen haben über hundert Menschen Kekse gebacken und in Tüten mit dem Aufdruck „Backen ohne Bayer – Konzernfreie Kekse“ verteilt, um noch mehr Unterschriften gesammelt.
Nun konfrontieren wir Ministerin Wanka am 05. Januar mit unseren Forderungen. Bitte schickt uns also bis zum 30. Dezember eure gesammelten Unterschriften zurück!
Wir suchen noch Aktive, die uns an diesem Vormittaag unterstützen. Bitte meldet Euch bei info@aktion-agrar.de