Archiv der Kategorie 'Ernährungssouveränität'

Manu Chao lied gegen Bayer-Monsanto – Seed of Freedom

Die Tage ist ja die Hauptaktionärs-Versammlung von Bayer in Bonn und am Samstag den 29. April eine Demonstration gegen die geplante Fusion von Bayer mit Monsanto in Berlin unter dem Motto „Stop Bayer Monsanto“, los geht es ab 14Uhr am Petersburger Platz.
Und passend dazu gibt es einen gerade veröffentlichten Song von Manu Chao, zu dem Thema Saatgut. Unter anderen mit einem schönen Video wo auch Bilder vom Monsanto-tribunal drin vorkommen, aber schaut selbst.

Erklär-film zu Konzernen und Saatgut

gestern kam über den Newsletter der saatgutkampagne, der Link zu diesem Kurzfilm, der gut gemacht, erklärt was ist Hybridsaatgut und was hat das mit Konzernen zu tun.

Der Film von Jan Philip Roza unterstützt die Petition Brot-in-Not, mit der Erklärung und mit den drei Forderungen:
- Schluss mit der öffentlichen Förderung von Hybridweizenforschung!
- Förderung bäuerlicher Weizenzüchtung – für bäuerliche Saatgut-Souveränität!
- Keine Gentechnik auf dem Acker oder im Backofen!
dort kann auch direkt unterzeichnet werden.
Hier noch der Kurze Text zum Film, gerne teilen, weiterleiten, ……
„Weizen ist eine der am weitesten verbreiteten Nutzpflanzen weltweit. Bäuerinnen und Bauern haben seit jeher Nachbau betrieben, das heißt: sie bewahren einen Teil der Ernte auf, (mehr…)

Tag des kleinbäuerlichen Widerstands

Ohne Bäuerinnen und Bauern kein Essen – Stärken wir gemeinsam ihre Rechte!
Pressemitteilung zum Tag des kleinbäuerlichen Widerstands – Berlin, Hamm, Köln, 13. April 2017.
la-via-campesina-2017-17.april Der internationale Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes am 17. April steht in diesem Jahr im Zeichen der Rechte von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen. Obwohl sie 70 Prozent der weltweiten Nahrungsmittel produzieren, haben sie oft selbst nicht genug zu essen: 50 Prozent der weltweit 800 Millionen Hungernden sind Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Ihre Lebensgrundlagen und Rechte werden zunehmend durch Agrarkonzerne und Regierungen bedroht und verletzt. Eine Erklärung der Vereinten Nationen soll nun ihre Rechte stärken, denn der aktuelle internationale Rechtsrahmen reicht nicht aus, um Kleinbauern vor diesen Bedrohungen ihrer Lebensgrundlage zu schützen. In einem breiten Bündnis appellieren die Menschenrechtsorganisation FIAN, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und weitere zivilgesellschaftliche Organisationen an die Bundesregierung, die Erarbeitung dieser UN-Deklaration konstruktiv zu unterstützen.

Mit ihrem von Generation zu Generation weitergegebenen Wissen um traditionelle bäuerliche und ökologische Anbauweisen sichern Kleinbauern gesunde, standortgerechte und kulturell angepasste Nahrung. Ihr Zugang zu natürlichen Ressourcen wie Saatgut und Land wird jedoch immer stärker eingeschränkt. Internationale Verträge und nationale Gesetze zu Gunsten von Agrarkonzernen beschränken ihre Rechte. Leisten sie dagegen Widerstand, werden sie oft zum Schweigen gebracht oder kriminalisiert. „Rechtsverletzungen gegenüber Kleinbauern und Kleinbäuerinnen müssen unbedingt international als solche anerkannt und Klagemöglichkeiten eingeräumt werden (mehr…)

Petition – Stärken wir die Rechte von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern!

rechte-der-landlosen-landbevoelkerung
Der Kongress zu dem Bauernrechte in Schwäbisch Hall ist vorbei. Nun startete Via Campesina Europa zusammen mit Verbündeten diese Woche eine Petition zu den Rechte der Kleinbäuerinnen und -bauern. Den Text dazu findet ihr hier unten. Unterzeichnen kann mensch unter peasantrights.eu
Über die Petition und Hintergrung: Die Kleinbäuerinnen und Kleinbauern, FischerInnen, HirtInnen und andere Menschen, die im ländlichen Raum arbeiten, produzieren den Großteil der gesunden und vielfältigen Lebensmittel, die wir jeden Tag essen. In Europa und weltweit spielen sie die tragende Rolle, um Ernährungssouveränität (mehr…)

Broschüre „Konzernatlas – Daten und Fakten über die Agrar- und Lebensmittelindustrie 2017“

Konzernatlas-titel-seite (aus der letzten Rundmail von Schnittstelle) „In der Agrarchemiebranche und dem Nahrungsmittel-, Getränke- und Tabaksektor fanden in den letzten Jahren einige der größten Konzernübernahmen statt. Vielfach unterschätzt wird die Bedeutung von großen Mineraldüngerkonzernen wie Yara, Agrium oder K+S. Der globale Handel wird von der Kontrolle über Kali-, Phosphat und Erdgasvorkommen bestimmt.
Die Agrar- und Lebensmittelbranche ist die fleißigste beim Lobbying der TTIP-Verhandlungen. Der Ernährungsindustrie geht es vor allem um Zugang zu billigen Agrarrohstoffen.
Die Übernahme von Monsanto durch Bayer oder die (mehr…)

Kompost Workshop in Berlin

am 1. März 2017, zwischen 18:00-20:00 Uhr beim Kulturlabor Trial&Error e.V¹. Die eigene Beschreibung des Workshop:“Mache Gartenarbeit möglich, indem du deinen eigenen Boden reich und fruchtbar machst. Alles, was du brauchst, ist Müll, Pflege und ein bisschen Geduld! Wir laden alle ein, Anfänger und Kompost-Gurus, Hausmänner und Farmerinnen, um Teil der Erfahrung und des Wissesaustauschs zu werden! – mit Daniel Mädler“
Program:
1. Teil: – Aufbau eines klassiche Kompost
- Aerobe und (mehr…)

Lageräpfel und wie sie industriel gelagert werden …..

Im Januar gab es im Biodiversität-abo regionale Lageräpfel, die einfach so gelagert wurden wie es früher üblich war in Mitteleuropa, ohne CA-Lagertechnik. Dazu gab es dann auch einen Abschnitt im Zettel der immer dem Abo beiliegt. – Aus dem Zettel:
Die Kommune liegt an der ‚Route der alten Obstsorten im Wendland‘ (Infos unter route-der-alten-obstsorten-im-wendland.de), und direkt hinter der Mosterei Karmitz liegt so eine Streuobstwiese mit alten Sorten. Dort wächst auch die in diesem Monat für Euch eingetütete Sorte „Roter Boskop“. Die Äpfel wurden so gelagert, wie das bis vor gefühlten 30 Jahren üblich war, einfach kühl, dunkel und immer mal durchsortiert. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie gut dieses Lagern mit diversen Sorten klappt.
Denn üblicherweise werden Äpfel heutzutage nicht so klassisch gelagert, sondern mit der CA-Lager-Technik (mehr…)

Saatgutbörse nach „Wir haben es satt“-Demo am 21.1.

Am kommenden Samstag 21.1. gibt es im Anschluss an die Wir-haben-es-satt-Demo ab ca. 15 Uhr eine Veranstaltung „Soup ‚n Talk“ in der Heinrich – Böll-Stiftung, Schumannstr. 8.
Der Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfalt (VEN) lädt Sie herzlich zu einer Saatgutbörse dorthin ein. Wenn Sie samenfestes Saatgut zum Tausch haben, bringen Sie es doch mit. Außerdem gibt es einen Saatgutverkauf und natürlich Infos zur Vielfaltserhaltung. Hier können Sie auch andere VEN-Mitglieder kennenlernen.
Mehr zu VEN

Protest vor dem Berliner Bayer-Gebäude: Agrarkonzerne, bleibt uns vom Acker!

Vorfeldaktion am Mittwoch, den 18.1. um 9:00 Uhr in Berlin am Bayer-Gebäude¹ , zur ‚Wir haben es satt!-Demo‘ am Samstag.
konzernfreierweizen-klein Immer weniger Konzerne haben immer mehr Macht. Aktuellstes Beispiel: Die Übernahme von Monsanto durch Bayer. Der zukünftige Megakonzern will uns von seiner Gentechnik, den Pestiziden und Patenten abhängig machen. Dazu sagen wir laut und deutlich: „Nein!“
Als Bäuerinnen und Bauern und ImkerInnen demonstrieren wir zusammen mit kritischen BürgerInnen wenige Tage vor der „Wir haben es satt!“-Demonstration gegen die geplanten Megafusionen im Agrarsektor.
Macht mit: Agrarkonzerne, Finger weg von unserem Essen. Bayer und Monsanto, bleibt uns vom Acker! Für eine bäuerliche und bienenfreundliche Landwirtschaft.
¹ Müllerstr. 178, Berlin-Wedding, U6 Reinickendorfer Str.

Broschüre zum Thema Agrarökologie

Besser anders – anders besser. Mit Agrarökologie die Ernährungswende gestalten.
agraroekologie-broschuere Diverse NGOs haben eine gute Einführung in dfsa Thema Agrarökologie in dieser Broschüre zusammen gefasst, (eine kleine Anmerkung muss ich aber schreiben, da meines Wissens die Idee aus dem Lateinamerikanischen Kontext kommt, wundert es mich das von den 16 Autor*innen vermutlich nur drei einen nicht europäischen Hintergrund haben …).
Dort heist es dann : Agrarökologie schafft Alternativen zur kapitalintensiven, von Konzerninteressen geleiteten industriellen und auf Export orientierten Landwirtschaft. In ihr finden Bäuerinnen und Bauern Anerkennung als zentrale Akteure im (mehr…)