Archiv der Kategorie 'Ernährungssouveränität'

Make Rojava Green Again (Macht Rojava wieder grün):

Unterstützt die Ökologische Revolution in Nordsyrien.
Hinweis auf eine Veranstaltung der FoodCoop Schinke09 und Friedel54 im Exil. Am kommenden Donnerstag den 15.11.2018 kocht die FoodCoop Schinke09 im neuen Kiezladen “Mahalle” in der Waldemarstr. 110, in Berlin Kreuzberg. Ab 19 Uhr gibt es Bio-Essen für einen selbstgewählten Preis. Danach beginnt ein Vortrag zur Kampagne “Make Rojava Green Again” der Internationalistischen Kommune in Rojava, Nordsyrien. Wir hoffen, es entsteht ein fruchtbarer Austausch.
Video-Einführung zum Thema.
Die Website der Kampagne / log makerojavagreenagain.org

27.10. Berlin „Dampf machen für bienenfreundliche Landwirtschaft!“

Protestaktion von Meine Landwirtschaft
bienenfreundliche-landwirtscht-demo „Wichtige Entscheidungen über unser Essen und unsere Landwirtschaft stehen an! Mit der kommenden Reform der EU-Agrarpolitik kann die Agrar- und Ernährungswende gestemmt werden. Doch die Politiker*innen in Berlin und Brüssel drücken sich vor dem entscheidenden Kurswechsel. Das muss sich ändern!
Agrarministerin Julia Klöckner hat versprochen, unsere Insekten zu retten. Jetzt muss sie (mehr…)

DIGITALISIERUNG IN DER LANDWIRTSCHAFT – MIT PAT MOONEY

drohne-in-der-landwirtschaft In Berlin(10. Okt.), Hamburg (11. Okt.) und Köln 12. Okt.),
Smart Farming, Drohnen, per Satellit gesteuerte Traktoren, die Nutzung von Klima- und Wetterdaten durch Big Data oder die Anwendung von synthetischer Biologie: Ist Digitalisierung tatsächlich das neue Wundermittel, um Hungerkrisen und den Verlust der Biodiversität zu beenden oder den Klimawandel zu begrenzen?
Neue Technologien versprechen Effizienzsteigerungen und Nachhaltigkeit bei der Nahrungsmittelerzeugung. Dabei geht es im Kern um das massenhafte Sammeln und Auswerten einer Vielzahl von Daten, die auf den Höfen, (mehr…)

Aufstand am Tellerrand – Zweites politisches Sommerpicknick von der RosaLux-stiftung

Die Rosa Luxemburg Stiftung lädt ein zum politischen Sommerpicknick Aufstand am Tellerrand. Wir widmen uns der Frage nach den Produktionsbedingungen und Lieferketten unserer Lebensmittel, informieren über Handlungsnotwendigkeiten und diskutieren Lösungsansätze aus dem In- und Ausland.
▸ Wann? 15. Juni 2018 11-22h
▸ Wo? TAK Theater im Aufbau Haus Kreuzberg & Prinzessinnengärten Berlin-Kreuzberg
Eintritt: Frei | Sprachen: Deutsch und Englisch | Experimentelle, regionale Verpflegung & Waste-Catering
tellerand-roxa-luxemburg In gemütlich-sommerlicher Atmosphäre bringen wir Konsument*innen mit internationalen Expert*innen und Aktivist*innen zusammen. Gemeinsam tauschen wir uns über alternative Konzepte wie Ernährungssouveränität und genossenschaftlichen Handel aus und diskutieren die Möglichkeiten der Einflussnahme als Konsument*innen. Dabei werden politische Wege für mehr Gerechtigkeit in globalen Agrarlieferketten (mehr…)

Größte Land-Besetzung Europas wird gerade mit Polizeigewalt geräumt

„Seit über 50 Jahren haben LandwirtInnen und Einheimische sich dem Bau eines neuen Flughafens für die französische Stadt Nantes widersetzt (die im Übrigen bereits einen hat). Heute blüht in diesen reichhaltigen Feldern, Wäldern und Feuchtgebieten, welche das multinationale Vinci mit Beton bedecken will, ein Experiment, das tägliche Leben im Kampf neu zu Erfinden. Radikale aus aller Welt, lokale LandwirtInnen und DorfbewohnerInnen, BürgerInnengruppen, HandelsgewerkschaftlerInnen und NaturalistInnen, Flüchtlinge und AusreißerInnen, BesetzterInnen und Klimarechts-AktivstInnen und viele Andere organisieren sich, um die 4000 Morgen Land gegen den Flughafen und seine Welt zu Verteidigen. RegierungssprecherInnen haben das Land als „für die Republik verlorenes Gebiet“ erklärt. Seine BesetzterInnen nannten es: la zad (zone a défendre), zu verteidigende Zone.“ aus der Erklärung Verteidigt die zad – ein Aufruf zur internationalen Solidarität.
zad-in-frankreich Nun ist der Flughafen Geschichte, da die Französische Regierung die Pläne im Januar 2018 endgültig abgeschlosen hat.
Aber seit dem sind die ‚Besetzter*innen‘ erst in einem medialen Beschuss, und nun seit Dienstag dieser Woche auch wirklich in der vorhergesehene Räumungssituation. Aktuelle Infos sindet ihr unter zad.nadir.org .
Auch in Deutschland gibt es reaktionen auf die Räumung, hier die Erklärung von einem ’solikommittee Dreyeckland‘ , (gefunden auf https://de.indymedia.org/node/19821)
„Um 3 Uhr Nachts am 9. April 2018 begann eine Armada von 2.500 Polizeeinheiten Teile der besetzten Gebiete in Notre-Dame-des-Landes in der Bretagne zu räumen. Dieses Gebiet, landläufig als ZAD bezeichnet, entwickelte sich als selbstverwaltete Zone im Rahmen der Proteste gegen das vom Vinci-Konzern geplante und letztenendes im Januar politisch eingestampfte Projekt eines Flughafens. Fast 2000 Hektar Unrechtszone !
Seit das Großprojekt am Protest scheiterte tut die Regierung alles, um die Bewegung zu spalten und schickt das Phantom (mehr…)

Bayer-santo Fusion nun genehmigt …..

So nun ist es erst mal durch, mit Auflagen, aber an sich ist es nun genehmigt, die Fusion von den großen Agrar-konzernen …… – Eine Stellungnahme vom AbL dazu findet ihr entweder auf der Seite der Saatgutkampagne oder als direkt Link hier.
grrrr – das mit dem Kapitalismus ist einfach eine blöde Idee!

Ackertalk: Saatgut (mit Saatguttauschbörse)

Jetzt am Donnerstag (den 15. März ab 17:30 Uhr, im Botanischer Volkspark Pankow, Blankenfelder Chaussee 5, 13159 Berlin) gibt es einen Ackertalk, zum Thema Saatgut, anschließend wird Saatgut getauscht und Getreide gedrescht).
2000m2-ackertalk Saatgut ist das A und O der Landwirtschaft und unserer Ernährung. Seit über 10.000 Jahren wird es von Generation zu Generation weitergegeben, verbessert und verfeinert. In den letzten Jahrzehnten gab es sowohl bei der verfügbaren und eingesetzten Vielfalt als auch in Bezug auf die Methoden der Fortentwicklung dramatische Veränderungen: Immer weniger Sorten, immer schnellerer Wechsel, Anpassung des Saatgutes an chemische und mechanische Anbaumethoden, Hybridsorten, die von Bäuerinnen und Gärtnern nicht mehr fortentwickelt werden können bis hin zu patentierten Pflanzen-Sorten und Genen. Sie geht einher mit einem verheerenden Verlust (mehr…)

politischen Marktfrühstück in Berlin Neukölln

Was willst Du denn im Supermarkt, da kennt Dich doch niemand? Gib lieber waschechten Bauern die Hand – auf dem Wochenmarkt. Aktion Agrar lädt am 17. März, zum politischen Marktfrühstück auf der DICKEN LINDA in Berlin Neukölln.

Du steckst im Alltagstrott des Einkaufens irgendwo zwischen Discounter, Späti und Lieferdienst, fragst dich, warum diese Erdbeeren jetzt gerade aus (mehr…)

„CECOSESOLA – The history of the cooperative with 1000 workers

Hier soll wieder mehr gepostet werden, da doch in der Stadt Berlin mehr auch zum Thema solidarische Ökonomie passiert ………. u.a. zeigt das Anarchistisches Infocafé, heute am Montag, 8.1.2018 ab 20:00 Uhr einen Film mit anschließender Diskussion / Documental y Informaciónes
„CECOSESOLA – The history of the cooperative with 1000 workers – La historia de la cooperativa con 1000 trabajador@s“
Venezuela, spanisch mit engl. UT / español con subtitulos en english, 59 Minuten, Dokumentarfilm / Documental
„CECOSESOLA – Die Geschichte einer Kooperative mit 1000 Arbeiter_innen“
Die Kooperative existiert im Bezirk Barquisimeto seit dem 17. Dezember 1967 und ist eine der größten basisorganisierten Kooperativen in Venezuela. Der Dokumentarfilm erzählt (mehr…)

La Via Campesinas Antwort auf die COP23

PRESSEERKLÄRUNG – Mehr bäuerliche Agrarökologie!
Bonn, 10. November 2017
la-via-campesina Kleinbauern, bäuerlich-wirtschaftende Betriebe und indigene Völker „ernähren die Welt und kühlen die Erde“. Deshalb ist die globale Bauern- und Kleinbauernbewegung La Via Campesina nach Bonn gekommen – um die Bedeutung von Kleinbäuerinnen und Bauern auf die Agenda der COP23-Klimaverhandlungen zu setzen, sowohl in den offiziellen Verhandlungen, als auch auf dem People´s Climate Summit, einem Forum sozialer Bewegungen zur Entwicklung von Alternativen zum Kapitalismus und der Klimakrise.
Laut ETC Group erzeugen Kleinbauern und indigene Völker Nahrung für 70% der Weltbevölkerung, wobei sie dabei nur 30% der natürlichen Ressourcen nutzen, die auf der Welt insgesamt für die Erzeugung von Nahrungsmitteln verwendet werden.
„Unser Boden kam niemals in Berührung mit Chemikalien. Wir haben immer unser traditionelles Saatgut verwendet, dass auch schwierigen klimatischen Verhältnissen standhält“, erklärt Michaelin Sibanda, selbst Jungbäuerin aus Zimbabwe und Mitglied des Kleinbauernforums für Ökologische Landwirtschaft Zimbabwe (ZIMSOFF). „Wir wissen: Für gesunde Nahrung und intakte Ökosysteme brauchen wir gesunde Böden.“
Die Grundlagen der Agrarökologie unterstützen den Erhalt der natürlichen Ressourcen Wasser, Boden und Saatgut. Für La Via Campesina hat Agrarökologie aber auch eine politische Komponente: „Es ist erwiesen, (mehr…)