Archiv der Kategorie 'Ernährungssouveränität'

Diskusion und Demonstration zu Futtermittelimporten

Futtermittelimporte stoppen! Tierfabriken dichtmachen! Klimagerechtigkeit erkämpfen!
13. Oktober 2017: Podiumsdiskussion in Berlin, ab 20 Uhr, Café Fincan, Altenbraker Str. 26, Neukölln
14. Oktober 2017: Demonstration in Fürstenwalde, Treffpunkt 11:30 Uhr, Am Markt, Fürstenwalde
gegen Futtermittel importe Die Herstellung von Futtermitteln und deren Verfütterung in der Tierproduktion trägt maßgeblich zum Klimawandel bei. Eine zentrale Rolle im Futtermittelhandel in Deutschland nimmt dabei der Konzern Agravis ein. Das Agravis-Werk in Fürstenwalde stellt eine Drehscheibe für den überregionalen Handel dar, mit eigenem Hafen sowie Gleisanschluss und Be- und Entladestationen für Lastwagen. Aktuell strebt Agravis eine Erweiterung der Anlage an, um die Kapazitäten noch weiter auszubauen. Mit einer Demonstration in Fürstenwalde machen wir auf die Problematiken von Futtermitteln aufmerksam. Wir fordern einen Stopp von Futtermittelimporten!

Futtermittel und Tierproduktion
Die globale Landwirtschaft ist für ein Fünftel bis ein Drittel der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. (mehr…)

Rundreise im Zusammenhang mit der Konferenz „Selbstbestimmt und solidarisch“

Fokus Kongo: Zwischen Ausplünderung, Überleben und sozialen Kämpfen für ein besseres Leben.
Mit Victor Nzuzi (Bauer, Mitglied von Via Campesina und Globalisierungskritiker aus der Demokratischen Republik Kongo)
+ Spätestens seit Geflüchtete und Migrant_innen im Sommer 2015 das europäische Grenzregime vorübergehend aus den Angeln gehoben haben, ist seitens der EU-Regierungen viel von „Fluchtursachen“ die Rede. Diese müssten durch milliardenschwere Entwicklungsprogramme“bekämpft“ werden, nur so sei verhinderbar, dass weitere Menschen Richtung Europa aufbrechen
würden. Das klingt plausibel,allerdings werden die Ursachen für die desaströsen Verhältnisse im globalen Süden meist ausgeblendet, und auch
bleibt die Frage unbeantwortet, welche Art von Entwicklung überhaupt gefördert werden soll.
Was das konkret heißt, wird Victor Nzuzi am Beispiel der Demokratischen Republik Kongo zeigen. Das Land (das ungefähr sechsmal so
groß ist wie Deutschland) gehört zwar nicht zu den Hauptherkunftsländern von Geflüchteten, (mehr…)

Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!

Die ‚Wir haben es satt!-Aktionstour zur Bundestagswahl‘ ist gestern gestartet und macht zum Abschluss am Samstag eine Demo in Konigswusterhausen, vorher geht es um Konzernmacht, Landgrabbing in Deutschland und zum Abschluss um Tierfabriken, hier die Infos dazu:
Demo-wir-haben-es-satt Freitag, 8. September 2017, 19.30 Uhr / Podiumsdiskussion: „240.000 Schlachtungen pro Tag bei Wiesenhof – muss das sein?“ / Ort: Funkerberg-Saal, Funkerberg 20, 15711 Königs Wusterhausen
BITTE BEACHTEN: Die Diskussion findet nicht wie auf einigen Flyern angegeben in der Stadtbibliothek statt. – Mehr Infos zur Podiumsdiskussion
Und dann am Samstag, 9. September 2017, 13 Uhr / »Wir haben Tierfabriken satt!«-Demonstration zum Wiesenhof-Schlachthof / Ort: Bahnhof Königs Wusterhausen bei Berlin / Ab 15 Uhr: Abschlusskundgebung am Wiesenhof-Schlachthof in Niederlehme / Im Anschluss: „Fest für die Agrarwende“ – Mehr Infos zur Wiesenhof-Demo
Die Agrarpolitik der Bundesregierung hat fatale Auswirkungen: In deutschen Tierfabriken werden pro Jahr mehr als eine halbe Milliarde Hähnchen geschlachtet, die in Betrieben mit 50.000 oder mehr Tieren großgezogen werden. Hierzulande verfügen drei Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe über die Hälfte der Agrarflächen und Saatgut- und Pestizidkonzerne wie Bayer und Monsanto wollen immer mehr Kontrolle über unsere Äcker und Teller.
Die aktuelle Bundesregierung und Agrarminister Schmidt ignorieren den gesellschaftlichen Trend: Immer mehr Menschen wollen wirklichen Tierschutz, bäuerliche Betriebe, ökologischen Landbau, globale Solidarität und ein klares Nein zu Gentechnik und Patenten auf Leben. Dafür demonstrieren wir (mehr…)

Landwirtschaft und Klima – zusammen campen

18. – 29. August auf dem „Connecting Movements Camp“ im Rheinland (bei Köln) mit einem Barrio¹ für Ernährungssouveränität
gruenkohl-statt-braunkohle Um den Klimawandel aufzuhalten und eine global gerechte Gesellschaft zu schaffen, müssen wir die Landwirtschaft verändern – gemeinsam! Industrialisierte Landwirtschaft und Tierproduktion tragen wesentlich zum Klimawandel bei und erschweren dabei auch die Situation für nachhaltig wirtschaftende (Klein-)Bäuer*innen, die auf ein intaktes Klima angewiesen sind. Dazu kommt: Das bestehende globale Ernährungssystem beruht auf Unterdrückung, Ausbeutung und Ungerechtigkeit. Das wollen wir ändern!

Hier gibt’s viele Anknüpfungspunkte für die Zusammenarbeit verschiedener Bewegungen – ihnen wollen wir Raum geben im Barrio für Ernährungssouveränität¹ auf dem Connecting-Movements-Camp (Bewegungs-Vernetzungs-Camp). Diskutiert mit uns über Zugang zu Land und Saatgut in bäuerlicher Hand, (mehr…)

alles mögliche gegen die Fusion von Bayer und Monsanto

Gemeinsam gegen die geplante Baysanto Fusion! – Saat für Vielfalt!

e-card-botton-gegen-bayasantoEs muss dafür widerstand auf allen möglichen ebenen geben, vielleicht auch Druck auf die EU-Wettbewerbskommission. Das hat gerade die NGO MISEREOR gestartet.
Hier nun Ihre Einladung, zu der Online-Aktion: Liebe MitstreiterInnen für Ernährungssouveränität,
wie einige von euch bereits wissen, hat MISEREOR anlässlich der geplanten Baysanto Fusion die Online-Kampagne saat-fuer-vielfalt.de gegen Konzernmacht im Agrarsektor gestartet.
Im Verlauf der Kampagne sammeln wir immer mehr Stimmen unserer Partnerorganisationen in Afrika, Lateinamerika und (mehr…)

Offener Workshop: DIY Fahrrad-Gartenhäcksler herstellen!

In den Prinzessinnengarten, vom 28. Juni ab 10:00 bis zum 30. Juni 30 ca. 17:00, Anmeldung siehe unten
Die Einladung der Prinzessinnengarten:
Wir planen einen Workshop zur gemeinsamen Herstellung eines DIY-Fahrradbetriebenen Gartenhäckslers. Dieser Workshop wird innerhalb von 3 Tagen einen fahrradbetriebenen Häcksler fertigstellen und ist pro Tag offen für 8 Teilnehmende.Die Teilnehmenden sollten Grundkenntnisse im Werkzeugumgang (Sägen, Schrauben, etc.) mitbringen, idealerweise sogar Metallverarbeitungserfahrung haben.

Das Konzept für den Häcksler stammt aus Brasilien. Seine spezielle Form wurde zunächst von einer challenge bei den Open Source Circular Economy Days 2016 in Berlin inspiriert und schließlich im April 2017 im Sao Paulo Lab fertiggestellt. Studierende, IngenieurInnen und TechnikerInnen haben diesen Häcksler gemeinsam entwickelt; in einem Gemeinschaftsgarten in der Peripherie (mehr…)

Fahrradrallye gegen die ‚G20-Afrika-Konferenz‘

Tour pour l‘Afrique – Visitez les profiteurs! Freitag, den 9. Juni ab 16 Uhr
Start: vor Bayer. Müllerstr. 178 (Wedding)
Zwischenstopps: REWE, Deutsche Bank und KfW, H&M, Gedenktafel zur Erinnerung an die Afrika-Konferenz 1884/85, BMZ. – Ziel: Oranienplatz

Wir besuchen Bayer und andere Profiteure sowie verantwortliche Institutionen, die u.a. für die Zerstörung der bäuerlichen Landwirtschaft in Afrika verantwortlich sind. Wir werden exemplarisch über ihre Rolle informieren.
Sie sollten sich schämen!
Vom 12. bis 13. Juni lädt die Bundesregierung nach Berlin zur „G20- Afrika-Partnerschaftskonferenz“ ein. Schon einmal, 1884/85, fand in Berlin eine Afrika-Konferenz statt. Damals ging es den Großmächten vorgeblich um die Beendigung des Sklavenhandels und die „Zivilisierung“ des Kontinents. Tatsächlich war die Konferenz vor allem ein wichtiger Meilenstein bei der Durchsetzung ihrer Handelsinteressen und der endgültigen Aufteilung Afrikas in Kolonien.
Heute proklamieren alte und einige neue Mächte Partnerschaft und Nachhaltigkeit, Entwicklung und die Bekämpfung von Fluchtursachen. Tatsächlich geht es ihnen darum, die Profitinteressen großer Konzerne zu bedienen. Sie kooperieren dabei selbst mit korrupten, diktatorischen Eliten.
Den beteiligten europäischen Mächten geht es auch darum, die Grenzen der Festung Europa ins Innere Afrikas zu verlagern. Aber der deutsche Entwicklungsminister tönt in seinem Vorschlag eines ‚Marshall-Plans‘ für Afrika von einer „Neuen Partnerschaft für Entwicklung, Frieden und Zukunft“.
Wir haben diese Heucheleien satt!
Wem wird die Entwicklung nützen?
In Afrika lockt für die großen Lebensmittel-, Agrar- und Chemiekonzerne ein riesiger Wachstumsmarkt. (mehr…)

Manu Chao lied gegen Bayer-Monsanto – Seed of Freedom

Die Tage ist ja die Hauptaktionärs-Versammlung von Bayer in Bonn und am Samstag den 29. April eine Demonstration gegen die geplante Fusion von Bayer mit Monsanto in Berlin unter dem Motto „Stop Bayer Monsanto“, los geht es ab 14Uhr am Petersburger Platz.
Und passend dazu gibt es einen gerade veröffentlichten Song von Manu Chao, zu dem Thema Saatgut. Unter anderen mit einem schönen Video wo auch Bilder vom Monsanto-tribunal drin vorkommen, aber schaut selbst.

Erklär-film zu Konzernen und Saatgut

gestern kam über den Newsletter der saatgutkampagne, der Link zu diesem Kurzfilm, der gut gemacht, erklärt was ist Hybridsaatgut und was hat das mit Konzernen zu tun.

Der Film von Jan Philip Roza unterstützt die Petition Brot-in-Not, mit der Erklärung und mit den drei Forderungen:
- Schluss mit der öffentlichen Förderung von Hybridweizenforschung!
- Förderung bäuerlicher Weizenzüchtung – für bäuerliche Saatgut-Souveränität!
- Keine Gentechnik auf dem Acker oder im Backofen!
dort kann auch direkt unterzeichnet werden.
Hier noch der Kurze Text zum Film, gerne teilen, weiterleiten, ……
„Weizen ist eine der am weitesten verbreiteten Nutzpflanzen weltweit. Bäuerinnen und Bauern haben seit jeher Nachbau betrieben, das heißt: sie bewahren einen Teil der Ernte auf, (mehr…)

Tag des kleinbäuerlichen Widerstands

Ohne Bäuerinnen und Bauern kein Essen – Stärken wir gemeinsam ihre Rechte!
Pressemitteilung zum Tag des kleinbäuerlichen Widerstands – Berlin, Hamm, Köln, 13. April 2017.
la-via-campesina-2017-17.april Der internationale Tag des kleinbäuerlichen Widerstandes am 17. April steht in diesem Jahr im Zeichen der Rechte von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen. Obwohl sie 70 Prozent der weltweiten Nahrungsmittel produzieren, haben sie oft selbst nicht genug zu essen: 50 Prozent der weltweit 800 Millionen Hungernden sind Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Ihre Lebensgrundlagen und Rechte werden zunehmend durch Agrarkonzerne und Regierungen bedroht und verletzt. Eine Erklärung der Vereinten Nationen soll nun ihre Rechte stärken, denn der aktuelle internationale Rechtsrahmen reicht nicht aus, um Kleinbauern vor diesen Bedrohungen ihrer Lebensgrundlage zu schützen. In einem breiten Bündnis appellieren die Menschenrechtsorganisation FIAN, die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und weitere zivilgesellschaftliche Organisationen an die Bundesregierung, die Erarbeitung dieser UN-Deklaration konstruktiv zu unterstützen.

Mit ihrem von Generation zu Generation weitergegebenen Wissen um traditionelle bäuerliche und ökologische Anbauweisen sichern Kleinbauern gesunde, standortgerechte und kulturell angepasste Nahrung. Ihr Zugang zu natürlichen Ressourcen wie Saatgut und Land wird jedoch immer stärker eingeschränkt. Internationale Verträge und nationale Gesetze zu Gunsten von Agrarkonzernen beschränken ihre Rechte. Leisten sie dagegen Widerstand, werden sie oft zum Schweigen gebracht oder kriminalisiert. „Rechtsverletzungen gegenüber Kleinbauern und Kleinbäuerinnen müssen unbedingt international als solche anerkannt und Klagemöglichkeiten eingeräumt werden (mehr…)