Archiv der Kategorie 'Fundstücke'

Make Rojava Green Again (Macht Rojava wieder grün):

Unterstützt die Ökologische Revolution in Nordsyrien.
Hinweis auf eine Veranstaltung der FoodCoop Schinke09 und Friedel54 im Exil. Am kommenden Donnerstag den 15.11.2018 kocht die FoodCoop Schinke09 im neuen Kiezladen “Mahalle” in der Waldemarstr. 110, in Berlin Kreuzberg. Ab 19 Uhr gibt es Bio-Essen für einen selbstgewählten Preis. Danach beginnt ein Vortrag zur Kampagne “Make Rojava Green Again” der Internationalistischen Kommune in Rojava, Nordsyrien. Wir hoffen, es entsteht ein fruchtbarer Austausch.
Video-Einführung zum Thema.
Die Website der Kampagne / log makerojavagreenagain.org

grüner Hokkaido im Sortiment bei Schnittstelle

Zur Zeit gibt es bei Schnittstelle im Angebot, grünen Hokkaido Kürbiss. Die sind ca. 1,5 – 2,5 kg groß und kosten 2,50 pro kg.
Zum Boots-rennen wie diese Riesenkürbisse (in dem Video) sind die Hokkaido nicht gezüchtet ;-) Sondern auf den gewohnt leckeren Geschmack, aber mit farblichen Variationen, besonders gut geeignet zum backen, da kommt dann der Kontrast zwischen dem orange-farbigen Fruchtfleisch und der satt grünen Schale gut zur Geltung.

Intergalaktische Solidarität und die Rückkehr zu den Gemeingütern: Die ZAD (Zone à Défendre)

Versanstaltung am 15. Oktober 2018, zwischen 1 8:30 – 20:30 Uhr in der Nachbar­schafts­akademie in dem Prinzessinnengarten am Moritzplatz (Berlin)
Die Veranstaltung ist in Englisch. Bei Bedarf wird es eine Flüsterübersetzung geben.
zad-graffity Hier die Einladung, (auf deutsch): „Auf einer 14 Quadratkilometer großen Fläche in Westfrankreich, bekannt als Notre-Dame-des-Landes, wurde eine Welt erbaut, eine Art zu Leben, geformt durch die gemeinsame Bestrebungen und das Wissen um und die Empfänglichkeit für eine Landschaft und ihr Ökosystem. Ein unordentlicher Prozess, der vor 10 Jahren begann, als Klimaaktivist*innen anfingen den Ort zu besetzen, um den Bau eines neuen Flughafens zu verhindern. Diese Aktion wurde bekannt als die Zone à Défendre (die zu verteidigende Zone) oder auch die ZAD. Über die Jahre verwandelte sich der Protest in ein soziales Experiment, als die Menschen damit anfingen, Häuser zu bauen, kollektive Höfe, Brauereien, Werkstätten und Büchereien zu errichten. (Zitat aus Return to the Commons, ein Film von Ryan Powell und Pierre-Eliott Bue).
In diesem Frühjahr schließlich hat die französische Regierung die Pläne für den Flughafen endgültig aufgegeben (mehr…)

DIGITALISIERUNG IN DER LANDWIRTSCHAFT – MIT PAT MOONEY

drohne-in-der-landwirtschaft In Berlin(10. Okt.), Hamburg (11. Okt.) und Köln 12. Okt.),
Smart Farming, Drohnen, per Satellit gesteuerte Traktoren, die Nutzung von Klima- und Wetterdaten durch Big Data oder die Anwendung von synthetischer Biologie: Ist Digitalisierung tatsächlich das neue Wundermittel, um Hungerkrisen und den Verlust der Biodiversität zu beenden oder den Klimawandel zu begrenzen?
Neue Technologien versprechen Effizienzsteigerungen und Nachhaltigkeit bei der Nahrungsmittelerzeugung. Dabei geht es im Kern um das massenhafte Sammeln und Auswerten einer Vielzahl von Daten, die auf den Höfen, (mehr…)

Beitrag im OXI, u.a. über Schnittstelle

auf dem Blog „OXI Wirtschaft anders denken. – Nur wer versteht kommt über das Nein hinaus.“ gibt es eine kleine Reihe zum Thema solidarischer Handel, in der ging es über SoLaWi, Direkt Importe, Longo Mai, ….
In der neuen Folge geht es um Kraut und Rüben und Schnittstelle, hier der Teaser on Elisabeth V. (besten dank an sie, sie ist auch die Autorin) dazu „Um Lebensmittel unter Umgehung des Großhandels zu erwerben, ist es nicht zwingend erforderlich, selbst zu einem Hofladen zu fahren, oder sich mit anderen zu einer Einkaufsgemeinschaft zusammen zu tun. Auch kleine Geschäfte und solidarische Händler_innen bieten Waren an, die sie zu fairen Preisen direkt von den Produzent_innen beziehen. Zwei Beispiele aus Berlin werden hier vorgestellt. – Weiterlesen unter oxiblog.de/da-koof-ick-ein ….

Tschüss Google, das ist jetzt unser Campus!

Nennen wir es mal Fundstück / Blick über den Tellerrand / ……
Mal wieder eine Spannende Veranstaltung am Samstag.(Hier deren Einladungstext)

Lasst uns ins Umspannwerk einziehen!
Von und mit Counter Campus, Gesundheitskollektiv Berlin, Heart of Code, #Prachttomate, Sa Reiman, Nina Scholz, Lilli Anna Mou Anna Stiede, Supermarkt und weiteren Berliner Initiativen. 23.6., 12:00–16:00 / HAU2 / Deutsch #EintrittFrei #AdmissionFree

Im Rahmen von „Claiming Common Spaces – Kunst und urbane Praxis“: https://www.facebook.com/events/200445867243172/ (Facebook, will ich hier nicht direkt verlinken)

Seit das amerikanische Technologie-Unternehmen Google angekündigt hat, dass sie im Umspannwerk an der Grenze Kreuzberg-Neukölln einen Campus bauen wollten, gibt es viel Protest im Kiez. Viele Anwohner*innen sagen: „Google ist kein guter Nachbar“ – und kritisieren das Unternehmen als Beschleuniger der Verdrängungsprozesse. Damit haben sie die besseren Argumente auf ihrer Seite, wenn man sich die explodierenden Mieten in anderen Städten rund um Google-Gebäude anschaut.

Das Labor möchte Google und die Berliner Stadtpolitik aber nicht nur kritisieren, es möchte ein Berlin ohne Google planen – und das geht am besten mit einer konkreten Utopie. Wir gehen also davon aus: Die Proteste waren (mehr…)

Wissenswertes – Schokolade

weißer Schimmer auf der Schokolade?
(F.A.I.R.E. Warenhandels eG, schreibt dazu in ihrem Newsletter vom 12.06.2018) Schokolade ist ein temperaturempfindliches Produkt. Vor allem im Sommer sollte sie an einem kühlen Platz gelagert werden um Schäden zu vermeiden. Insbesondere Fettreif kann sich schnell und unbemerkt auf der Oberfläche bilden. Der Fettreif wird als weißer Farbschleier (mehr…)

Veranstaltung „Hierarchiefrei leben, ohne Chef und Staat?“

Am Montag, den 11.6.2018 ab 20:00 Uhr im Anarchistisches Infocafé im NewYorck im Bethanien¹
Vortrag von Elisabeth Voß über das „Projekt A“ in Neustadt/Weinstraße, anschl. Diskussion.
Das „Projekt A“ in Neustadt/Weinstraße, auch bekannt als „Werk selbstverwalteter Projekte und Einrichtungen“ (WESPE) entstand 1989 aus bundesweiten anarchistischen Diskussionen. Einer der Gründer war der anarchistische Autor Horst Stowasser (1951 – 2009). In diesem dezentralen Projekt fanden sich über 100 Menschen zusammen, und es gab zu guten (mehr…)

Diesen Monat gab es im Abo neben samenfesten Salat, weißen Radieschen, Saft und Bohnen, auch ein Bund Schnittknoblauch und Schnittlauch-Mix im Abo, (eine Übersicht zu dem Abo, bzw. der dText aus diesem Monat Hier. Und der Ausschnitt zum Schnittknopblauch aus dem Begleitzettel dazu mit Rezept:
‘ >>> Schnittknoblauch vom Hofkollektiv Bienenwerder
Diesen Monat gibt es mal wieder was eher Unbekanntes: Schnittknoblauch, in Asia-Läden auch unter Chinesischer Schnittlauch, Knolau, Thai Soi oder Buchu zu erhalten.
Geschmacklich eher Knoblauch als Schnittlauch, allerdings sehr viel dezenter, kommt er dem Bärlauch nahe. Vor allem die essbaren Blüten haben neben der Schärfe noch eine angenehm süßliche Note. Ursprünglich (mehr…)

Größte Land-Besetzung Europas wird gerade mit Polizeigewalt geräumt

„Seit über 50 Jahren haben LandwirtInnen und Einheimische sich dem Bau eines neuen Flughafens für die französische Stadt Nantes widersetzt (die im Übrigen bereits einen hat). Heute blüht in diesen reichhaltigen Feldern, Wäldern und Feuchtgebieten, welche das multinationale Vinci mit Beton bedecken will, ein Experiment, das tägliche Leben im Kampf neu zu Erfinden. Radikale aus aller Welt, lokale LandwirtInnen und DorfbewohnerInnen, BürgerInnengruppen, HandelsgewerkschaftlerInnen und NaturalistInnen, Flüchtlinge und AusreißerInnen, BesetzterInnen und Klimarechts-AktivstInnen und viele Andere organisieren sich, um die 4000 Morgen Land gegen den Flughafen und seine Welt zu Verteidigen. RegierungssprecherInnen haben das Land als „für die Republik verlorenes Gebiet“ erklärt. Seine BesetzterInnen nannten es: la zad (zone a défendre), zu verteidigende Zone.“ aus der Erklärung Verteidigt die zad – ein Aufruf zur internationalen Solidarität.
zad-in-frankreich Nun ist der Flughafen Geschichte, da die Französische Regierung die Pläne im Januar 2018 endgültig abgeschlosen hat.
Aber seit dem sind die ‚Besetzter*innen‘ erst in einem medialen Beschuss, und nun seit Dienstag dieser Woche auch wirklich in der vorhergesehene Räumungssituation. Aktuelle Infos sindet ihr unter zad.nadir.org .
Auch in Deutschland gibt es reaktionen auf die Räumung, hier die Erklärung von einem ’solikommittee Dreyeckland‘ , (gefunden auf https://de.indymedia.org/node/19821)
„Um 3 Uhr Nachts am 9. April 2018 begann eine Armada von 2.500 Polizeeinheiten Teile der besetzten Gebiete in Notre-Dame-des-Landes in der Bretagne zu räumen. Dieses Gebiet, landläufig als ZAD bezeichnet, entwickelte sich als selbstverwaltete Zone im Rahmen der Proteste gegen das vom Vinci-Konzern geplante und letztenendes im Januar politisch eingestampfte Projekt eines Flughafens. Fast 2000 Hektar Unrechtszone !
Seit das Großprojekt am Protest scheiterte tut die Regierung alles, um die Bewegung zu spalten und schickt das Phantom (mehr…)