Archiv der Kategorie 'Fundstücke'

Intergalaktische Solidarität und die Rückkehr zu den Gemeingütern: Die ZAD (Zone à Défendre)

Versanstaltung am 15. Oktober 2018, zwischen 1 8:30 – 20:30 Uhr in der Nachbar­schafts­akademie in dem Prinzessinnengarten am Moritzplatz (Berlin)
Die Veranstaltung ist in Englisch. Bei Bedarf wird es eine Flüsterübersetzung geben.
zad-graffity Hier die Einladung, (auf deutsch): „Auf einer 14 Quadratkilometer großen Fläche in Westfrankreich, bekannt als Notre-Dame-des-Landes, wurde eine Welt erbaut, eine Art zu Leben, geformt durch die gemeinsame Bestrebungen und das Wissen um und die Empfänglichkeit für eine Landschaft und ihr Ökosystem. Ein unordentlicher Prozess, der vor 10 Jahren begann, als Klimaaktivist*innen anfingen den Ort zu besetzen, um den Bau eines neuen Flughafens zu verhindern. Diese Aktion wurde bekannt als die Zone à Défendre (die zu verteidigende Zone) oder auch die ZAD. Über die Jahre verwandelte sich der Protest in ein soziales Experiment, als die Menschen damit anfingen, Häuser zu bauen, kollektive Höfe, Brauereien, Werkstätten und Büchereien zu errichten. (Zitat aus Return to the Commons, ein Film von Ryan Powell und Pierre-Eliott Bue).
In diesem Frühjahr schließlich hat die französische Regierung die Pläne für den Flughafen endgültig aufgegeben (mehr…)

DIGITALISIERUNG IN DER LANDWIRTSCHAFT – MIT PAT MOONEY

drohne-in-der-landwirtschaft In Berlin(10. Okt.), Hamburg (11. Okt.) und Köln 12. Okt.),
Smart Farming, Drohnen, per Satellit gesteuerte Traktoren, die Nutzung von Klima- und Wetterdaten durch Big Data oder die Anwendung von synthetischer Biologie: Ist Digitalisierung tatsächlich das neue Wundermittel, um Hungerkrisen und den Verlust der Biodiversität zu beenden oder den Klimawandel zu begrenzen?
Neue Technologien versprechen Effizienzsteigerungen und Nachhaltigkeit bei der Nahrungsmittelerzeugung. Dabei geht es im Kern um das massenhafte Sammeln und Auswerten einer Vielzahl von Daten, die auf den Höfen, (mehr…)

Beitrag im OXI, u.a. über Schnittstelle

auf dem Blog „OXI Wirtschaft anders denken. – Nur wer versteht kommt über das Nein hinaus.“ gibt es eine kleine Reihe zum Thema solidarischer Handel, in der ging es über SoLaWi, Direkt Importe, Longo Mai, ….
In der neuen Folge geht es um Kraut und Rüben und Schnittstelle, hier der Teaser on Elisabeth V. (besten dank an sie, sie ist auch die Autorin) dazu „Um Lebensmittel unter Umgehung des Großhandels zu erwerben, ist es nicht zwingend erforderlich, selbst zu einem Hofladen zu fahren, oder sich mit anderen zu einer Einkaufsgemeinschaft zusammen zu tun. Auch kleine Geschäfte und solidarische Händler_innen bieten Waren an, die sie zu fairen Preisen direkt von den Produzent_innen beziehen. Zwei Beispiele aus Berlin werden hier vorgestellt. – Weiterlesen unter oxiblog.de/da-koof-ick-ein ….

Tschüss Google, das ist jetzt unser Campus!

Nennen wir es mal Fundstück / Blick über den Tellerrand / ……
Mal wieder eine Spannende Veranstaltung am Samstag.(Hier deren Einladungstext)

Lasst uns ins Umspannwerk einziehen!
Von und mit Counter Campus, Gesundheitskollektiv Berlin, Heart of Code, #Prachttomate, Sa Reiman, Nina Scholz, Lilli Anna Mou Anna Stiede, Supermarkt und weiteren Berliner Initiativen. 23.6., 12:00–16:00 / HAU2 / Deutsch #EintrittFrei #AdmissionFree

Im Rahmen von „Claiming Common Spaces – Kunst und urbane Praxis“: https://www.facebook.com/events/200445867243172/ (Facebook, will ich hier nicht direkt verlinken)

Seit das amerikanische Technologie-Unternehmen Google angekündigt hat, dass sie im Umspannwerk an der Grenze Kreuzberg-Neukölln einen Campus bauen wollten, gibt es viel Protest im Kiez. Viele Anwohner*innen sagen: „Google ist kein guter Nachbar“ – und kritisieren das Unternehmen als Beschleuniger der Verdrängungsprozesse. Damit haben sie die besseren Argumente auf ihrer Seite, wenn man sich die explodierenden Mieten in anderen Städten rund um Google-Gebäude anschaut.

Das Labor möchte Google und die Berliner Stadtpolitik aber nicht nur kritisieren, es möchte ein Berlin ohne Google planen – und das geht am besten mit einer konkreten Utopie. Wir gehen also davon aus: Die Proteste waren (mehr…)

Wissenswertes – Schokolade

weißer Schimmer auf der Schokolade?
(F.A.I.R.E. Warenhandels eG, schreibt dazu in ihrem Newsletter vom 12.06.2018) Schokolade ist ein temperaturempfindliches Produkt. Vor allem im Sommer sollte sie an einem kühlen Platz gelagert werden um Schäden zu vermeiden. Insbesondere Fettreif kann sich schnell und unbemerkt auf der Oberfläche bilden. Der Fettreif wird als weißer Farbschleier (mehr…)

Veranstaltung „Hierarchiefrei leben, ohne Chef und Staat?“

Am Montag, den 11.6.2018 ab 20:00 Uhr im Anarchistisches Infocafé im NewYorck im Bethanien¹
Vortrag von Elisabeth Voß über das „Projekt A“ in Neustadt/Weinstraße, anschl. Diskussion.
Das „Projekt A“ in Neustadt/Weinstraße, auch bekannt als „Werk selbstverwalteter Projekte und Einrichtungen“ (WESPE) entstand 1989 aus bundesweiten anarchistischen Diskussionen. Einer der Gründer war der anarchistische Autor Horst Stowasser (1951 – 2009). In diesem dezentralen Projekt fanden sich über 100 Menschen zusammen, und es gab zu guten (mehr…)

Diesen Monat gab es im Abo neben samenfesten Salat, weißen Radieschen, Saft und Bohnen, auch ein Bund Schnittknoblauch und Schnittlauch-Mix im Abo, (eine Übersicht zu dem Abo, bzw. der dText aus diesem Monat Hier. Und der Ausschnitt zum Schnittknopblauch aus dem Begleitzettel dazu mit Rezept:
‘ >>> Schnittknoblauch vom Hofkollektiv Bienenwerder
Diesen Monat gibt es mal wieder was eher Unbekanntes: Schnittknoblauch, in Asia-Läden auch unter Chinesischer Schnittlauch, Knolau, Thai Soi oder Buchu zu erhalten.
Geschmacklich eher Knoblauch als Schnittlauch, allerdings sehr viel dezenter, kommt er dem Bärlauch nahe. Vor allem die essbaren Blüten haben neben der Schärfe noch eine angenehm süßliche Note. Ursprünglich (mehr…)

Größte Land-Besetzung Europas wird gerade mit Polizeigewalt geräumt

„Seit über 50 Jahren haben LandwirtInnen und Einheimische sich dem Bau eines neuen Flughafens für die französische Stadt Nantes widersetzt (die im Übrigen bereits einen hat). Heute blüht in diesen reichhaltigen Feldern, Wäldern und Feuchtgebieten, welche das multinationale Vinci mit Beton bedecken will, ein Experiment, das tägliche Leben im Kampf neu zu Erfinden. Radikale aus aller Welt, lokale LandwirtInnen und DorfbewohnerInnen, BürgerInnengruppen, HandelsgewerkschaftlerInnen und NaturalistInnen, Flüchtlinge und AusreißerInnen, BesetzterInnen und Klimarechts-AktivstInnen und viele Andere organisieren sich, um die 4000 Morgen Land gegen den Flughafen und seine Welt zu Verteidigen. RegierungssprecherInnen haben das Land als „für die Republik verlorenes Gebiet“ erklärt. Seine BesetzterInnen nannten es: la zad (zone a défendre), zu verteidigende Zone.“ aus der Erklärung Verteidigt die zad – ein Aufruf zur internationalen Solidarität.
zad-in-frankreich Nun ist der Flughafen Geschichte, da die Französische Regierung die Pläne im Januar 2018 endgültig abgeschlosen hat.
Aber seit dem sind die ‚Besetzter*innen‘ erst in einem medialen Beschuss, und nun seit Dienstag dieser Woche auch wirklich in der vorhergesehene Räumungssituation. Aktuelle Infos sindet ihr unter zad.nadir.org .
Auch in Deutschland gibt es reaktionen auf die Räumung, hier die Erklärung von einem ’solikommittee Dreyeckland‘ , (gefunden auf https://de.indymedia.org/node/19821)
„Um 3 Uhr Nachts am 9. April 2018 begann eine Armada von 2.500 Polizeeinheiten Teile der besetzten Gebiete in Notre-Dame-des-Landes in der Bretagne zu räumen. Dieses Gebiet, landläufig als ZAD bezeichnet, entwickelte sich als selbstverwaltete Zone im Rahmen der Proteste gegen das vom Vinci-Konzern geplante und letztenendes im Januar politisch eingestampfte Projekt eines Flughafens. Fast 2000 Hektar Unrechtszone !
Seit das Großprojekt am Protest scheiterte tut die Regierung alles, um die Bewegung zu spalten und schickt das Phantom (mehr…)

Arbeiten im Kollektiv – Beratungsabend in der Regenbogenfabrik

regenbogenfabrik Am Do. 12.04.2018, ab 19h – aus dem Einladungstext:
Möchtet ihr einen Kollektivbetrieb oder ein gemeinschaftliches Projekt gründen und habt Fragen dazu? Oder seid ihr schon ein Kollektiv und steht vor Fragen oder Problemen, über die ihr euch mit anderen austauschen oder beraten lassen möchtet?

An dem Abend stellen sich einige Beratungsprojekte kurz vor:
AKKU- Arbeitskreis Konfliktunterstützung
Glokal – machtkritische Bildung und Beratung
klipp & klara
KoKo – Das Kommunikations Kollektiv
Kollektivberatung
NETZ Kompetenzzentrum für Selbstverwaltung und Kooperation Berlin-Brandenburg
ProSys Beratungskollektiv
TechNet – Technologie-Netzwerk Berlin
Union Coop

Im Anschluss daran könnt ihr an einem Tisch ein Beratungsprojekt eurer Wahl genauer zu deren Beratungsangebot befragen, und vielleicht (mehr…)

Regenbogen, fux – und auch die Lause?

Ein Austausch über kollektives Arbeiten und sich Einmischen in selbstverwalteten Gebäuden
Am Donnerstag den 29.3.2018, veranstaltung fängt um 19.30 Uhr an, im Kino Regenbogenfabrik, Lausitzer Str. 22, 10999 Berlin
lause-bleibt Die Regenbogenfabrik in Berlin-Kreuzberg versammelt nun schon seit weit über 30 Jahren soziale Projekte, Kino, Hostel, Fahrradwerkstatt und vieles mehr unter einem Dach. Die fux eG in Hamburg-Altona gibt es erst seit 2013 – als genossenschaftlich betriebener Produktionsort für Kunst, Kultur, kleine Firmen sowie soziale Organisationen. Beide Projekte verstehen sich als Teil einer alternativen Stadtkultur und auch als Teil einer Bewegung gegen Gentrifizierung und für das Recht auf Stadt. Sie bieten Raum für weniger wohlhabende Projekte und Gewerbe, für Austausch untereinander, und für diverse politische Protestformen.
Wir von der Lausebleibt aus der Lausitzer Str. 10/11 laden beide Projekte und die Nachbarschaft zum Austausch ein. Wir kämpfen derzeit selbst dafür, das Gebäude (mehr…)