Archiv der Kategorie 'Produzent_innen'

Lageräpfel und wie sie industriel gelagert werden …..

Im Januar gab es im Biodiversität-abo regionale Lageräpfel, die einfach so gelagert wurden wie es früher üblich war in Mitteleuropa, ohne CA-Lagertechnik. Dazu gab es dann auch einen Abschnitt im Zettel der immer dem Abo beiliegt. – Aus dem Zettel:
Die Kommune liegt an der ‚Route der alten Obstsorten im Wendland‘ (Infos unter route-der-alten-obstsorten-im-wendland.de), und direkt hinter der Mosterei Karmitz liegt so eine Streuobstwiese mit alten Sorten. Dort wächst auch die in diesem Monat für Euch eingetütete Sorte „Roter Boskop“. Die Äpfel wurden so gelagert, wie das bis vor gefühlten 30 Jahren üblich war, einfach kühl, dunkel und immer mal durchsortiert. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie gut dieses Lagern mit diversen Sorten klappt.
Denn üblicherweise werden Äpfel heutzutage nicht so klassisch gelagert, sondern mit der CA-Lager-Technik (mehr…)

Neue Pasta Sorten bei Schnittstelle

eliche-fusilli-bunt So langsam wird Schnittstelle zum Pasta-fach-handel, bzw. die Auswahl der Sorten wird immer grösser. Mt der letzten Lieferung von Iris-Pasta gibt es nun 3 neue Sorten bei Schnittstelle.
Da gibt es nun 500 gr. abgepackt, Eliche Tri Colori – drei farbige Fusilli für 1,80€ die Packung. Nett Legende zu Fusilli / Eliche gibt es auf Wikipedia .
mezze-maniche-grosspack Auch bei den Großpackungen gibt es nun zwei neue Sorten, einmal große Halbe Röhren – Mezze Maniche und Ditali Piccoli Rigati das sind kleine kurze Hohlnudeln mit einer Sternförmigen Außenform. Da kostet der 5 Kg Sack wie immer 11,25€
detalini-pasta

Bio-Div-Abo – Kampagne und Beipackzettel – Mai-2016

Kampagne ’60 Abos wären super‘ Seit ein paar Monaten gibt es diese Kampagne, und ich kann schreiben, super, sie ist gut angelaufen – Danke danke danke, fürs Weiterleiten, Erzählen, Werbung-machen, auf Facebook Teilen (auch wenn Schnittstelle immer noch keinen Account da hat) und sonst wie das Projekt Unterstützen.
In den letzten Monaten hat es mehrere Probe-Abos gegeben. Es gehört zur Natur der Sache, dass sich die eine oder der andere dann nach drei Monaten dagegen entscheidet, da es einfach nicht zum Haushalt, den Kochgewohnheiten, den Lebensumständen passt.

Wegen Ausliefern nochmal: Klar sind viele Abos in Friedrichshain, Kreuzberg und Neukölln, aber auch in Prenzlauer Berg, Pankow, Steglitz, … . Fragt bei Interesse einfach an, auch wenn das Abo in andere Bezirke geliefert werden soll. Vielleicht ist es logistisch nicht immer machbar, aber ich schaue, was möglich ist.

Hier noch Ausschnitte aus dem Begleitzttel diesen Monat (Komplett HIER zu lesen)
die Mai-2016 Variante des Bio-Div-Abos war diesmal mit:
>>> Lauch von der Kommune Güstriz
>>> geringelten Beten von der Kommune Güstriz
>>> Eiszapfen-Radieschen von Ludwig aus Börnecke
>>> Brot aus Urmut-Getreide vom Kollektiv Backstube gebacken
>>> Apfel-Sanddorn-Saft der Mosterei Ketzür (mehr…)

Bio-Div-abo-Kampagne – 60 Abo’s wären super ;-)

Hallo am Bio-Diversitäts-Abo Interesierte,

nun ist das Biodiversitäts-Abo schon fast vier Jahre alt, eine gewisse Routine in der Planung, im Packen und allen Arbeiten drumherum ist eingetreten. Auch das Ausliefern und die Zusammenarbeit mit den Gärtner*innen, der Backstube und den Mostereien hat sich eingespielt …… alles in allem läuft es gut. Was ich von euch an Feedback bekomme, ist geprägt von Zufriedenheit, was mir auch den Eindruck vermittelt, dass es ein sinnvolles Projekt ist.
Eine Grundidee war, im kleinen mehr Diversität zu fördern – vermutlich im globalen Kontext gesehen, Kleinkram. Aber ihr kennt das: Wenn viele Menschen auf der Welt viele kleine Schritte machen ……..
Mit derzeit ca. 35-40 Abos ist es ein guter Anfang. Ein Brot aus ‚historischem‘ Getreide gebacken im Backstuben-Sortiment, monatlich für Abonehmer*innen (mehr…)

Hände weg von VIO.ME

Einstellung der Zwangsversteigerung,
Seit vier Jahren halten die ArbeiterInnen von VIO.ME in Thessaloniki ihre Fabrik besetzt, seit zweieinhalb Jahren produzieren sie biologische Reinigungsmittel und Seifen, immer nach dem Grundsatz der Arbeiterkontrolle der Produktion und der Selbstverwaltung durch die Vollversammlung. Sie sind damit zu einem Symbol des Widerstandes gegen die Folgen der Krise und die Austeritätspolitik geworden. Ihr Weiterbestehen verdanken sie auch der breiten Unterstützung in Griechenland und international.
Nun droht der Belegschaft die Zwangsversteigerung des Fabrikgeländes und die Räumung der Fabrik ab dem 26.11.2015. (Nähere Infos auf der Webseite des Griechenland Solidaritätskomitees Köln oder griechenlandsoli.com) Deshalb organisieren (mehr…)

neue faire Cola bei Schnittstelle

faire-cola OK, der faire Anteil bezieht sich auf den Zucker, das ist schon irgendwie hart bzw. schockierend, aber wenn es schon Zucker sein sollte kan mensch ja auch den fairer Produzierten Zucker über El-Puente beziehen. Die Flasche kostet bei Schnittstelle 1,25€

– kleiner Hinweis zum Thema Zucker und Subventionen in der EU – Jahrelang war der österreichischen Empfängern Fruchtsaft-Hersteller Rauch, der den Energie-Drink Red Bull abfüllt, an der spitze der Hauptsubventionsnehmer in Österreich. In 2008 hat dieser Betrieb mehr als 9,5 Millionen Euro an Subventionen bekommen – Hauptsächlich dafür, dass er Zucker aus der EU verwendet, der teurer ist als auf dem Weltmarkt. –

Hier nun noch Hintergründe und Geschichte von der Cooperative Coopecañera, die den Zucker Produziert (Kopiert von der El-Puente Seite)
Neben Kaffee ist Zucker eines der wichtigsten landwirtschaftlichen Exportgüter Costa Ricas. Coopecañera wurde 1972 von Kleinbauern aus San Ramón, einem Bezirk der Provinz Alajuela im Norden Costa Ricas, gegründet.
Zuckerrohr gelangt häufig noch in seiner Rohform in die Importländer, wo er dann schließlich zu Zuckerkristallen weiterverarbeitet wird. Coopecañera hingegen ist im Besitz einer eigenen Zuckerraffinerie, in der das selbst angebaute Zuckerrohr zu braunem, weißem oder Roh-Rohrzucker verarbeitet wird. Mit einer Produktion von etwa 1.800 t „fairem“ Zucker pro Jahr, ist es der Kooperative gelungen, sich als (mehr…)

Bio-Diveritäts-abo im September

wei�e MöhrenAuch im September gab es wieder ein Bio-Div-Abo, diesmal waren darin enthalten
>>> buntem Mangold + Mangoldrübchen vom Hofkollektiv Bienenwerder
>>> weißen Karotten von Ludwig aus Börnecke
>>> Kartoffeln ebenso aus Börnecke
>>> Zwiebeln auch aus Börnecke
>>> Apfelsaft von der Mosterei der Kommune Karmitz
>>> Apfel-rote Beete Saft von der Mosterei Ketzür
Variationen waren möglich mit
>>> Apfel-Möhren Saft von der Mosterei Karmitz
>>> Brot aus historischem Getreide, gebacken in der Backstube

Die jeweilige Zusammensetzung variiert, der Warenwert ist
immer ca. 18 € (Variationen nötig und möglich, u.a. wegen den angegeben Einschränkungen, bzw. individuellen Wünschen)

Das Abo besteht wie immer aus gentechnikfreien Zutaten, samenfesten Sorten und Saft aus regionalen Äpfeln und Gemüse.

Nachdem der Sommer für Gärtner*innen ja eine schöne Herausforderung war, incl. viel gießen müssen, da es phasenweise ziemlich trocken war, kommt nun der Herbst und es wird fleißig geerntet. Deswegen ist diesen Monat auch im Bio-Div-Abo der Grossteil frisches Gemüse.

>>> buntem Mangold + Mangoldrübchen vom Hofkollektiv Bienenwerder

Eigentlich war ein Bund Mangoldrübchen geplant, nun waren aber durch ein Versehen bei den Gärtner*innen diese Rübchen schon geerntet. Als Ersatz gibt es einen Bund bunten Mangold und ein wenig Rübchen dazu. – Auch nicht schlecht ;-)
Zum Mangold: Er ist eine Gemüsepflanze, die eine Kulturform ist der Wilden Rübe, (mehr…)

1312 – Punk-werbe-Video

Auch wenn der Punk-Rock-Polit-Proll-style nicht so zu Schnittstelle passt, die Idee ist witzig, das Kollektiv total nett, das Pilsz lecker und Videos gehören hier zum Blog.

Zur zeit gibt es drei Sorten Bier vom Kollektiv im Depotverkauf, das Pilsz, Red Oat Ale und Bloom’s Beer.

neu bei Schnittstelle – Five Roasters

In Berlin gibt es auch ein Röstkollektiv, die Five Roasters, auch wenn es derzeit noch drei sind, aber wie sie selbst so nett schreiben – Wir sind eine Rösterei aus Berlin. Momentan noch ein Drei-Personen-Kollektiv, wollen wir irgendwann zu fünft sein. Der Name „Five Roasters“ ist daher Programm. Mit dem, was wir tun, erproben wir den Brückenschlag zwischen sozialem Anspruch und Qualität. Wir versuchen jeden Tag, das mögliche Richtige im Falschen zu leben – und das mit Genuss. Unseren Rohkaffee beziehen wir ohne Zwischenstationen (mehr…)

Für einen sauberen Neustart – Vi-ome Seife bei Schnittstelle

Vi-ome-seife Jetzt neu bei Schnittstelle, Seife¹ aus solidarischer Produktion der Arbeiter*innen der grischichen Sozialkooperative -. Vio.Me.
Bei Schnittstelle kostet 150 g 2,90€² .
Mehr über Vi-ome hier als Text (der Link zum original), mehr Infos zu Griechenland und der Link zum Griechenland-Solidaritätskomitee Berlin
Vio.Me-Arbeiter beginnen mit dem internationalen Vertrieb »solidarischer« Produkte
Wir, die Arbeiter von Vio.Me, haben unsere Fabrik besetzt, nachdem sie 2011 von den Ex-Arbeitgebern verlassen wurde, und produzieren seit über eineinhalb Jahren selbstverwaltet und unter Arbeiterkontrolle.
Waren es ursprünglich Baumaterialien, so produzieren wir jetzt ›solidarische‹ Produkte, wie z.B. natürliche Reinigungsmittel. Die Produktion hält nicht nur die Fabrik am Laufen, sondern sie ermöglicht es uns und unseren Familien, physisch und psychisch durchzuhalten. Sie hilft uns, (mehr…)