Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen'

Monstermäßigen Laternenumzug gegen die Verdrängung | Berlin

Am Donnerstag, 16. November (17:00–20:30 Uhr/Versammlung ab 16:30 Uhr)
Massive Verdrängung von Kinderläden, sozialen Einrichtungen und Bildungsorten. Soziale Einrichtungen dienen dem Erhalt des Sozialen in der Stadt, der Inklusion, der Bildung und der Teilhabe. Gemeinsam und solidarisch müssen wir gegen deren Verdrängung aufbegehren. Monstermieten? Zusammenmonstern für soziale Kieze!
laternen-umzug-gegeg-verdrängung Räume für Einrichtungen des sozialen Lebens schwinden rasant. Die Orte unseres täglichen Miteinanders werden Spekulationsobjekte! Wer die Preisspirale nicht bedienen kann, muss gehen!
Soziale Einrichtungen wie Kitas, Seniorenräume, Mädchentreffs, Bildungseinrichtungen, Beratungsstellen oder Wohnungslosenhilfen bangen unter dem Druck der Immobilienspekulation um ihre Existenz. Verdrängt werden sie, weil Eigentümer – allen voran die marktdominierenden Immobilienunternehmen – ihre Rendite erhöhen wollen. In den lukrativ gewordenen Kiezlagen rufen sie astronomisch hohe Mietpreise auf. Wer die nicht zahlen kann, muss mit der Kündigung rechnen.
Soziale Einrichtungen als Gewerbemieter schutzlos
Soziale Einrichtungen sind besonders betroffen, weil sie für
ihre Räumlichkeiten Gewerbemietverträge abschließen müssen, obwohl sie gar nicht kommerziell arbeiten.
Im Gewerbemietrecht gibt es keinerlei Schutz vor Kündigung
und drastischer Mieterhöhung – nicht einmal die verbesserungswürdigen Instrumente aus dem Wohnmietrecht, wie die Mietpreisbremse oder der Mietspiegel. Die Vermieter dürfen von Gewerbemietern so viel verlangen, wie sie wollen. Sie suchen sich die Mieter aus, die am meisten zahlen können. Kein Kinderladen, kein Verein für betreutes Wohnen und keine therapeutische Einrichtung ist in diesem Profit-Spiel „konkurrenzfähig“. Weiterlesen bei bizim-kiez.de

Rote Linie für Kohle, Öl und Erdgas in Berlin

Aktion in Berlin anlässlich der COP23 in Bonn, am Sonntag, den 12. November 2017, 12 Uhr, an der Föhrer Brücke beim Heizkraftwerk Moabit (U- und S-Bahn-Station Westhafen).
cop-23-berlin-rote-line In Berlin hat sich die rot-rot-grüne Koalition auf die Fahne geschrieben, zum Vorreiter bei Klimaschutz und Energiewende zu werden. Leider spricht der kürzlich vom Senat vorgelegte Entwurf für das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK) eine andere Sprache: Bis 2050 sollen die Berliner CO2-Emissionen gerade einmal um 85 Prozent sinken, der Ausstieg aus der Kohle soll erst 2030 erfolgen und fossiles Erdgas soll auch nach 2050 eine wichtige Rolle in der Berliner Energieversorgung spielen. Ambitionierter Klimaschutz sieht anders aus!
Wenn Deutschland einen gerechten Beitrag zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels leisten möchte, müsste der Ausstieg aus der Kohle bis zum Jahr 2025 geschafft sein. Ab dem Jahr 2035 dürften in Deutschland überhaupt keine fossilen Energieträger (mehr…)

Fotoaustellungen zu Agrarchemie und Umweltvergeiftung

gegen-monsanto Es gibt zur Zeit zwei Ausstellungen in Berlin, im Willi-Brandt-Haus, die sehr interessant sind und im Kontext der eventuellen Verlängerung der Zulassung von Glyphosat gestellt werden.
Die beiden Ausstellungen werden parallel gezeigt
- Landwirtschaft der Gifte. Ihr Preis für den Menschen.
Teile davon habe ich schon im Frühjahr gesehen, beeindruckende Bilder.
Aus dem Ausstellungstext: „Anlässlich der bevorstehenden Entscheidung über die Neuzulassung des umstrittenen Pestizids Glyphosat in der Europäischen Union zeigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus die Ausstellung Landwirtschaft der Gifte. Ihr Preis (mehr…)

Film zu Landgrabbing

Am Sonntag, den 29. Oktober 2017, läuft im Lichtblick-Kino*, in Berlin Prenzelberg, ab 18:30 der Film „DAS GRÜNE GOLD“
film-das-gruene-gold Ackerland – das neue grüne Gold. Weltweit wächst die kommerzielle Nachfrage nach Anbauflächen für den globalen Markt, eine der lukrativsten neuen Spielflächen ist Äthiopien. In der Hoffnung auf große Exporteinnahmen verpachtet die äthiopische Regierung Millionen Hektar Land an ausländische Investoren. Der Traum von Wohlstand hat jedoch seine dunklen Seiten: es folgen Zwangsumsiedlungen riesigen Ausmaßes, über 1 Millionen Kleinbauern verlieren ihre Lebensgrundlage, die Böden werden überfordert – die Antwort ist eine Spirale der Gewalt im Angesicht einer paradoxen Umweltzerstörung. Denn zu dieser Entwicklung tragen auch Milliarden (mehr…)

Veranstaltungshinweis im Rahmen der Alternativen Rohstoffwoche

Mit Bürger*innenentscheiden gegen Bergbau!
Mit Bürger*innenentscheiden den Bergbau stoppen?!

Diskussion über direkte Demokratie in Bergbauprotesten, anschließend Film über ein Beispiel aus Kolumbien
Ob in den USA gegen Fracking oder in Kolumbien gegen Bergbau – weltweit gehören Bürger*innenentscheide zum Repertoire von Protestbewegungen gegen Bergbau. Vielerorts, jedoch nicht überall gelingt es, mit Volksabstimmungen Bergbauprojekte zu stoppen. Im Rahmen der Veranstaltung stellen (mehr…)

5. GRIECHISCHEN SALON*

Solidarische Ökonomie in Griechenland, ein Beitrag zur Überwindung der Krise?
Vortrag, Berichte, Beispiele, am Donnerstag den 12. Oktober, ab 19:30 Uhr, im RegenbogenKino, Berlin Kreuzberg, Lausitzer Str. 22
grischicher salon teil 5 Ökonomische Krise und katastrophale Austeritätspolitik: Die griechische Wirtschaft und staatliche Institutionen können vielen Menschen nicht mal mehr das Notwendigste zum Überleben bereitstellen. Dafür erleben praxisbezogene alternative ökonomische Ansätze – Tauschnetzwerke, Kooperativen, (mehr…)

Diskusion und Demonstration zu Futtermittelimporten

Futtermittelimporte stoppen! Tierfabriken dichtmachen! Klimagerechtigkeit erkämpfen!
13. Oktober 2017: Podiumsdiskussion in Berlin, ab 20 Uhr, Café Fincan, Altenbraker Str. 26, Neukölln
14. Oktober 2017: Demonstration in Fürstenwalde, Treffpunkt 11:30 Uhr, Am Markt, Fürstenwalde
gegen Futtermittel importe Die Herstellung von Futtermitteln und deren Verfütterung in der Tierproduktion trägt maßgeblich zum Klimawandel bei. Eine zentrale Rolle im Futtermittelhandel in Deutschland nimmt dabei der Konzern Agravis ein. Das Agravis-Werk in Fürstenwalde stellt eine Drehscheibe für den überregionalen Handel dar, mit eigenem Hafen sowie Gleisanschluss und Be- und Entladestationen für Lastwagen. Aktuell strebt Agravis eine Erweiterung der Anlage an, um die Kapazitäten noch weiter auszubauen. Mit einer Demonstration in Fürstenwalde machen wir auf die Problematiken von Futtermitteln aufmerksam. Wir fordern einen Stopp von Futtermittelimporten!

Futtermittel und Tierproduktion
Die globale Landwirtschaft ist für ein Fünftel bis ein Drittel der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. (mehr…)

Rundreise im Zusammenhang mit der Konferenz „Selbstbestimmt und solidarisch“

Fokus Kongo: Zwischen Ausplünderung, Überleben und sozialen Kämpfen für ein besseres Leben.
Mit Victor Nzuzi (Bauer, Mitglied von Via Campesina und Globalisierungskritiker aus der Demokratischen Republik Kongo)
+ Spätestens seit Geflüchtete und Migrant_innen im Sommer 2015 das europäische Grenzregime vorübergehend aus den Angeln gehoben haben, ist seitens der EU-Regierungen viel von „Fluchtursachen“ die Rede. Diese müssten durch milliardenschwere Entwicklungsprogramme“bekämpft“ werden, nur so sei verhinderbar, dass weitere Menschen Richtung Europa aufbrechen
würden. Das klingt plausibel,allerdings werden die Ursachen für die desaströsen Verhältnisse im globalen Süden meist ausgeblendet, und auch
bleibt die Frage unbeantwortet, welche Art von Entwicklung überhaupt gefördert werden soll.
Was das konkret heißt, wird Victor Nzuzi am Beispiel der Demokratischen Republik Kongo zeigen. Das Land (das ungefähr sechsmal so
groß ist wie Deutschland) gehört zwar nicht zu den Hauptherkunftsländern von Geflüchteten, (mehr…)

Veranstaltung auf dem Weltacker auf dem IGA-Gelände.

Samenfest? Hybrid? … oder was!
Am Donnerstag, 14. September, um 17 Uhr, Ein Ackertalk über die Vor- und Nachteile der Hybridzüchtung
(Ich bin ein wenig Irritiert über den Titel der Veranstaltung, aber eine Person auf dem Podium einen klar positiven Bezug zu Gentechnik und Hybrid hat, muss es wohl so sein) .
Hier der Einladungstext und der Hinweis, wenn mensch sich Vorher anmeldet, gibt es über einen Eingang auch freien (umsonst) Zugang auf das IGA-Gelände):
Seit gut 10.000 Jahren geben Menschen das Saatgut ihrer Kulturpflanzen von einer Generation an die nächste weiter. Unzählige Sorten sind dabei entstanden und auch wieder untergegangen. Dabei geht es nicht nur um den Ertrag, sondern auch um die Widerstandfähigkeit gegen bestimmte Krankheiten, um die Anpassung an die jeweiligen örtlichen und klimatischen Gegebenheiten, um Geschmack und Moden, in heutigen Zeiten häufig auch um Aussehen, Transportfähigkeit und Haltbarkeit.
Während der ersten 9800 Jahre war die Auswahl und auch das Behüten des Saatgutes für das kommende Jahr in erster Linie (mehr…)

Agrarkonzerne: Finger weg von unserem Essen!

Die ‚Wir haben es satt!-Aktionstour zur Bundestagswahl‘ ist gestern gestartet und macht zum Abschluss am Samstag eine Demo in Konigswusterhausen, vorher geht es um Konzernmacht, Landgrabbing in Deutschland und zum Abschluss um Tierfabriken, hier die Infos dazu:
Demo-wir-haben-es-satt Freitag, 8. September 2017, 19.30 Uhr / Podiumsdiskussion: „240.000 Schlachtungen pro Tag bei Wiesenhof – muss das sein?“ / Ort: Funkerberg-Saal, Funkerberg 20, 15711 Königs Wusterhausen
BITTE BEACHTEN: Die Diskussion findet nicht wie auf einigen Flyern angegeben in der Stadtbibliothek statt. – Mehr Infos zur Podiumsdiskussion
Und dann am Samstag, 9. September 2017, 13 Uhr / »Wir haben Tierfabriken satt!«-Demonstration zum Wiesenhof-Schlachthof / Ort: Bahnhof Königs Wusterhausen bei Berlin / Ab 15 Uhr: Abschlusskundgebung am Wiesenhof-Schlachthof in Niederlehme / Im Anschluss: „Fest für die Agrarwende“ – Mehr Infos zur Wiesenhof-Demo
Die Agrarpolitik der Bundesregierung hat fatale Auswirkungen: In deutschen Tierfabriken werden pro Jahr mehr als eine halbe Milliarde Hähnchen geschlachtet, die in Betrieben mit 50.000 oder mehr Tieren großgezogen werden. Hierzulande verfügen drei Prozent der landwirtschaftlichen Betriebe über die Hälfte der Agrarflächen und Saatgut- und Pestizidkonzerne wie Bayer und Monsanto wollen immer mehr Kontrolle über unsere Äcker und Teller.
Die aktuelle Bundesregierung und Agrarminister Schmidt ignorieren den gesellschaftlichen Trend: Immer mehr Menschen wollen wirklichen Tierschutz, bäuerliche Betriebe, ökologischen Landbau, globale Solidarität und ein klares Nein zu Gentechnik und Patenten auf Leben. Dafür demonstrieren wir (mehr…)