Solidar-Ökonomie orientiert sich an den menschlichen Bedürfnissen und ökologischen Voraussetzungen. Und nicht anders herum, wie im Kapitalismus, wo die menschlichen Bedürfnisse und „die Natur“ den ökonomischen Interessen untergeordnet werden.
Und auch der Solidar- Ökonomischer Handel orientiert sich an sozialen, demokratischen und ökologischen Zielsetzungen.

An vielen Orten -auch in Deutschland- gibt es Projekte, die ihre Arbeitsprozesse auf der Grundlage von solidarischer Ökonomie organisieren. Bei aller Unterschiedlichkeit dieser Projekte haben sie folgende gemeinsame Ziele:
Solidarität statt neoliberaler (Handels-) Politik und die Rückbindung einer auf sich selbst bezogenen Ökonomie und an soziale und ökologische Zusammenhänge.

Wir als “Schnittstelle” beziehen uns bei solidar-ökonomischen Projekten beispielsweise auf unabhängige, kleine sozial und ökologisch wirtschaftende Produktionsgemeinschaften wie Kommunen, alternative Agrarprojekte und Kleinstproduzent_innen. Deren Produkte verkaufen wir an solidar-ökonomische Strukturen, wie Food-Coops, Haus- und Wohngruppen, Bürogemeinschaften, freie Kindergärten und Schulen, in Berlin.

Darin sehen wir unseren Beitrag zum Aufbau von solidar-ökonomischen Netzwerken. Eine kleine Sammlung von Projekten und interessanten webseiten findet ihr hier.

Mehr zum Thema:
Buch von Elisabeth Voss: Wegweiser Solidarische Ökonomie