Hallo Freund_innen der solidarischen Ökonomie, der Agrarbiodiversität und Gegner_innen der industrialisierten Landwirtschaft,

das Jahr geht dem Ende zu, die Einen haben Vorweihnachststress, die Anderen lassen das Jahr ruhig ausklingen und Schnittstelle meldet sich auch nochmal zu Wort mit einer ‚Rundmail‘

>>> >>> 1. Neues bei/in/um/mit Schnittstelle
>>> >>> 1.2. Schnittstelle vom Kollektiv zum Projekt
>>> >>> 1.3. Lift nach Kiel?
>>> >>> 1.4. (Lager-) Raum-Suche geht weiter!
>>> >>> 2. Termine
>>> >>> 3. Infos -

>>> >>> 1. Neues bei/in/um/mit Schnittstelle

Das Saftsortiment ist temporär wieder um 5 L. BagInBox Apfelsaft erweitert worden, der Bag kostet 9,50€.
Dazu kommt im Sortiment eine neue Pressung von Apfel-Möhre- und einen Schwung Apfel-Quittensaft jeweile aus Karmitz und für 1,90 € die Literflasche.
Und ohne Ankündigung in der Rundmail, sind schon fast alle 5 kg Säcken an Macceroni und Gnoccetti Pasta weg! Wow!
Deshalb werde ich das nächste Mal etwas mehr bestellt und auch die Sortenauswahl an kleinen Packungen erweitern.
Ab Ende Januar wird es dann auch den wendländischen Tofu geben, was auf dem Blog dann angekündigt wird. Dort gibt es eine Liste über die Sachen, die es jeweils aktuell bei Schnittstelle gibt.

Einmal im Monat, jede dritte Woche, Donnerstag und Freitag gibt es eine größere Ausliefertour. Dafür bekommen die interessierten Leute am Montag vorher per mail, die aktuellen Produktliste und frage nach Bestellungen.
Wenn ihr eine dieser interessierten Personen sein wollt, und diese kleine monatliche Info-Erinnerungsmail bekommen wollt, dann sendet eine kurze Nachricht an Schnittstelle.

1.2. Schnittstelle – von einem Kollektiv zum Projekt
tja wie schreiben, ein Lohnarbeitskollektiv waren wir ja leider noch nie, ein Kollektiv lange Zeit schon, …..
Neben Schnittstelle hatten Alle immer auch noch andere Projekte, und so veränderten sich mit der Zeit die verschiedenen Lebensumstände und Prioritäten, was zur Konsequenz hat, das unser gemeinsamer Weg nun ein wenig in verschiedene Richtungen läuft. Was ganz doll schade ist, aber passieren kann.
Und bevor ihr jetzt rumspekuliert: es gab keine Streits, sondern “nur” Entwicklungen von unterschiedlichen Lebensschwerpunkten.

Aber damit ihr wißt, wer Schnittstelle eigentlich macht, wollte ich euch das mal schreiben. Schnittstelle ist leider kein Kollektiv mehr, sondern eher ein Projekt, das vor allem von einer Person, mir: Herbie, gemacht wird. Auch wenn Anne und Andreas sich schon seit einiger Zeit nicht mehr als “Mitkollektivistas” sehen, so haben sie mir doch weiter und immer wieder geholfen und wichtigen Support gegeben und werden das auch weiterhin tun. Unterstützt werde ich glücklicher Weise auch ab und zu noch von anderen FreundInnen. Vielen Dank an euch Alle!

1.3. Transport nach Kiel ?
In Kiel gibt es seit ein paar Monaten einen kleinen, kollektiv betriebenen Bioladen, den ‚Biogaarden‘. Über eine Querverbindung sind sie an den Urupia-Wein gekommen und finden nun den Wein lecker und das Projekt prima. Jetzt wollen sie gerne mehr Wein haben. Aber da der Transport immer so teuer ist, wollte ich mal in die Runde fragen, ob wer demnächst eine Fahrt von Berlin nach Kiel vor hat und ein paar Kisten Wein im Kofferraum mitnehmen könnte.
Wäre einfach super! Sagt bitte Bescheid per mail oder Telefon.

1.4. Die Raumsuche,
geht weiter! Nach wie vor, suche ich nach geeigneten, neuen (Lager-) Räumen für Schnittstelle. Falls ihr eine Idee habt, wo sich sowas finden läßt oder falls jemand mit Schnittstelle kooperieren will, einfach eine Mail an Schnittstelle,

>>> >>> 2. Termine in der nächsten Zeit

* ganz kurzfristig: – am Mittwoch, den 18.12.2013, um 19 Uhr gibt es im Mehringhof* eine Abendveranstaltung zu “Solidarisch Wirtschaften in der Krise? Der Genossenschaftsverbund Mondragón im spanischen Baskenland.”
In Diskussionen um ein anderes, alternatives, solidarisches Wirtschaften geht es meist um kleine Projekte, die mit hohen Ansprüchen in Nischen mühsam über die Runden kommen. Der baskische Genossenschaftsverbund Mondragón beschäftigt weltweit mehr als 80.000 Menschen in Industriebetrieben und Supermärkten, mit einer eigenen Bank und einer Universität.

* Am fol­gen­den Tag, Donnerstag, der 19.12. findet von 10 – 17h ein vertiefendes Tagesseminar statt. Auf beide Veranstaltungen sind Ainara Udaondo und Fred Freundlich (WissenschaftlerInnen der Universität Mondragón).
Als mittlerweile internationaler Konzern scheint Mondragón der Krise recht erfolgreich zu trotzen. Al­ler­dings hat in die­sem Jahr eine große Ge­nos­sen­schaft des Ver­bun­des In­sol­venz angemeldet. Die ge­nos­sen­schaft­li­che Solidirität musste vor der Kon­kur­renz am Weltmarkt kapitulieren.
Weiteres Hier

*Dann (auch wenn es erst nächstes Jahr ist) kommt die Demo zur Grünen Woche Berlin „Wir haben es satt!“ Am 18. Januar 2014, beginn 11 Uhr, diesmal auf dem Potsdamer Platz.
Das Programm findet ihr hier:
*Aber es soll auch andere Aktionen zur Grünen Woche geben. Der Aufruf ist mit ‚Grüne Woche – demaskieren‘ betitelt, auf dem Blog werden dann demnächst konkrete Pläne angekündigt. Wir sind gespannt!

>>> >>>3. Weitere Infos

Auf dem Projektehof Wukania, bildet sich gerade eine Gruppe, die eine Großküche plant. Sie suchen Verstärkung …
Hierzu aus dem Selbstverständnis vom Wukantina-Projekt:
Die Wukantina ist ein wachsendes Kollektiv auf dem Projektehof Wukania am wunderschönen Wukensee zur Etablierung einer bio-regionalen Mittagsversorgung von zum Beispiel Kitas und Schulen im Raum Biesenthal (30 km nördlich von Berlin). Dafür entsteht in der nächsten Zeit eine abgenommene Großküche mit sämtlichem Equipment. Diese bietet dann zusätzlich Raum für verschiedene Menschen, die einen solchen Raum nutzen möchten, zum Beispiel Gruppen, die Brot backen, Seitanaufschnitt herstellen, sowie Ernteüberschüsse weiterverarbeiten. Dem Aufbaukollektiv, das den Mittagstisch betreiben will, ist die egalitäre Entlohnung und eine rotierende Aufgabenteilung wichtig und darüber hinaus das solidarische Miteinander mit den anderen Nutzer_innen. Wir wollen gleichberechtigt arbeiten, d.h., dass wir Arbeiten und Lohn gemeinsam offen aushandeln.
Für die offene Küche stellt vegan/ vegetarisch kein Dogma dar. Am liebsten wollen wir bald praktisch tätig werden, d.h. dass möglichst im nächsten Sommer die ersten Mägen mit unserem leckeren Essen beglückt werden. Bis dahin möchten wir als Gesamtgruppe wachsen und suchen dafür interessierte Menschen, die jetzt schon mit planen wollen, später regelmäßig bei der Mittagsversorgung mitarbeiten oder ihre Projekte in den Räumlichkeiten umsetzen wollen. Bis jetzt haben wir uns 3 mal getroffen, so dass es auch für Neuinteressierte viel Gestaltungsspielraum gibt. Auch über anderweitige Unterstützung, wie Darlehn, Hilfe beim Bauen, Geld oder Sachspenden freuen wir uns.
Kontakt: wukantina@wukania.net

soweit von Schnittstelle, geniest die freien Tage, und nehmt euch nicht soviel vor für das nächste Jahr, nette Grüße

die Schnittstelle

Ps – ein Video-Link gehört hier her, diesmal der tolle Koch aus der Muppets-Show und wie er Pöpcørn macht.