SCHNITTSTELLE http://schnittstelle.blogsport.de Vertriebskollektiv Wed, 15 Nov 2017 09:06:26 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en DU WILLST Kollektive, Kommunen, alternative Projekte und Kleinstproduzent_innen unterstützen? und leckere Produkte kaufen ? Mit uns als SCHNITTSTELLE kannst du das tun! http://schnittstelle.blogsport.de/2009/10/25/in-arbeit/ http://schnittstelle.blogsport.de/2009/10/25/in-arbeit/#comments Sun, 25 Oct 2009 15:23:57 +0000 Administrator Allgemein http://schnittstelle.blogsport.de/2009/10/25/in-arbeit/ window.document.getElementById('post-11').parentNode.className += ' adhesive_post';]]> http://schnittstelle.blogsport.de/2009/10/25/in-arbeit/feed/ Monstermäßigen Laternenumzug gegen die Verdrängung ¦ Berlin http://schnittstelle.blogsport.de/2017/11/15/monstermaessigen-laternenumzug-gegen-die-verdraengung-berlin/ http://schnittstelle.blogsport.de/2017/11/15/monstermaessigen-laternenumzug-gegen-die-verdraengung-berlin/#comments Wed, 15 Nov 2017 09:06:26 +0000 Administrator Allgemein Veranstaltungen Fundstücke http://schnittstelle.blogsport.de/2017/11/15/monstermaessigen-laternenumzug-gegen-die-verdraengung-berlin/ Am Donnerstag, 16. November (17:00–20:30 Uhr/Versammlung ab 16:30 Uhr)
Massive Verdrängung von Kinderläden, sozialen Einrichtungen und Bildungsorten. Soziale Einrichtungen dienen dem Erhalt des Sozialen in der Stadt, der Inklusion, der Bildung und der Teilhabe. Gemeinsam und solidarisch müssen wir gegen deren Verdrängung aufbegehren. Monstermieten? Zusammenmonstern für soziale Kieze!
laternen-umzug-gegeg-verdrängung Räume für Einrichtungen des sozialen Lebens schwinden rasant. Die Orte unseres täglichen Miteinanders werden Spekulationsobjekte! Wer die Preisspirale nicht bedienen kann, muss gehen!
Soziale Einrichtungen wie Kitas, Seniorenräume, Mädchentreffs, Bildungseinrichtungen, Beratungsstellen oder Wohnungslosenhilfen bangen unter dem Druck der Immobilienspekulation um ihre Existenz. Verdrängt werden sie, weil Eigentümer – allen voran die marktdominierenden Immobilienunternehmen – ihre Rendite erhöhen wollen. In den lukrativ gewordenen Kiezlagen rufen sie astronomisch hohe Mietpreise auf. Wer die nicht zahlen kann, muss mit der Kündigung rechnen.
Soziale Einrichtungen als Gewerbemieter schutzlos
Soziale Einrichtungen sind besonders betroffen, weil sie für
ihre Räumlichkeiten Gewerbemietverträge abschließen müssen, obwohl sie gar nicht kommerziell arbeiten.
Im Gewerbemietrecht gibt es keinerlei Schutz vor Kündigung
und drastischer Mieterhöhung – nicht einmal die verbesserungswürdigen Instrumente aus dem Wohnmietrecht, wie die Mietpreisbremse oder der Mietspiegel. Die Vermieter dürfen von Gewerbemietern so viel verlangen, wie sie wollen. Sie suchen sich die Mieter aus, die am meisten zahlen können. Kein Kinderladen, kein Verein für betreutes Wohnen und keine therapeutische Einrichtung ist in diesem Profit-Spiel „konkurrenzfähig“. Weiterlesen bei bizim-kiez.de

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La Via Campesinas Antwort auf die COP23 http://schnittstelle.blogsport.de/2017/11/14/la-via-campesinas-antwort-auf-die-cop23/ http://schnittstelle.blogsport.de/2017/11/14/la-via-campesinas-antwort-auf-die-cop23/#comments Tue, 14 Nov 2017 19:06:11 +0000 Administrator Allgemein Biodiversität Fundstücke 'Lebensmittel'-Politik Ernährungssouveränität http://schnittstelle.blogsport.de/2017/11/14/la-via-campesinas-antwort-auf-die-cop23/ PRESSEERKLÄRUNG – Mehr bäuerliche Agrarökologie!
Bonn, 10. November 2017
la-via-campesina Kleinbauern, bäuerlich-wirtschaftende Betriebe und indigene Völker „ernähren die Welt und kühlen die Erde“. Deshalb ist die globale Bauern- und Kleinbauernbewegung La Via Campesina nach Bonn gekommen – um die Bedeutung von Kleinbäuerinnen und Bauern auf die Agenda der COP23-Klimaverhandlungen zu setzen, sowohl in den offiziellen Verhandlungen, als auch auf dem People´s Climate Summit, einem Forum sozialer Bewegungen zur Entwicklung von Alternativen zum Kapitalismus und der Klimakrise.
Laut ETC Group erzeugen Kleinbauern und indigene Völker Nahrung für 70% der Weltbevölkerung, wobei sie dabei nur 30% der natürlichen Ressourcen nutzen, die auf der Welt insgesamt für die Erzeugung von Nahrungsmitteln verwendet werden.
„Unser Boden kam niemals in Berührung mit Chemikalien. Wir haben immer unser traditionelles Saatgut verwendet, dass auch schwierigen klimatischen Verhältnissen standhält“, erklärt Michaelin Sibanda, selbst Jungbäuerin aus Zimbabwe und Mitglied des Kleinbauernforums für Ökologische Landwirtschaft Zimbabwe (ZIMSOFF). „Wir wissen: Für gesunde Nahrung und intakte Ökosysteme brauchen wir gesunde Böden.“
Die Grundlagen der Agrarökologie unterstützen den Erhalt der natürlichen Ressourcen Wasser, Boden und Saatgut. Für La Via Campesina hat Agrarökologie aber auch eine politische Komponente: „Es ist erwiesen, dass Agrarökologie Resilienz bringt. Und diese Resilienz ist auch Widerstand: Indem wir uns kollektiv organisieren und gemeinsam konkrete Vorschläge für Veränderungen machen, die aus unserer Arbeit und unseren Kämpfen auf lokalen Ebenen entstehen und vorangebracht werden,“ erklärt Jesus Vazquez, ein junger Mitarbeiter und Aktivist der Organisation Boricuá of Agroecology aus Puerto Rico. Im September 2017 wurde Puerto Rico von zwei aufeinanderfolgenden Hurrikans schwer verwüstet, das Leben auf der Insel wurde lahmgelegt, einschließlich der Nahrungsmittelerzeugung. Vazquez fährt fort:

„Im Kontext der Hurrikans haben wir erlebt, dass agrarökologische Landwirtschaft resistenter gegenüber Extremwetterereignissen ist, sie ist resilient. Viele Wurzel- und Knollenfrüchte haben die Unwetter überstanden. Kleinbauern und Bauern haben längst die Arbeit auf ihren Feldern wieder aufgenommen, entgegen den Aussagen der Agrarbehörden, nach denen die Landwirtschaft auf der Insel vollständig zerstört sei. Wir sind hier, um Regierungen daran zu erinnern, dass wir einen Systemwechsel brauchen.“

Die Vorschläge von La Via Campesina und seinen Verbündeten zur Bewältigung der Klimakrise setzen bei den Ursachen des Problems an – dem Einfluss von Großkonzernen auf politische Entscheidungen und den damit einhergehenden Prozessen des Wasser- und Landraubs, der Kriminalisierung von Bauern und der Verletzung von Menschenrechten durch transnationale Lieferketten zur Produktion von Nahrungsmitteln. „Bei den Klimaverhandlungen bringen die Regierungen falsche Lösungsansätze zur Bekämpfung des Klimawandels voran. Wir nennen sie falsch, da sie keine wirklichen Veränderungen bewirken, sondern eher die Profite von Großkonzernen sichern“, sagt Fanny Metra, Mitglied der französischen Organisation für bäuerliche Landwirtschaft, Confédération Paysanne. „Emmissionshandel (‚Carbon markets‘), technische Großlösungen (‚Geoengineering‘) und die sogenannte Climate Smart Agriculture werden von denselben Menschen vorangebracht, die emissionsintensive Tierhaltung und exportbasierte, industrielle Landwirtschaft unterstützen – beide benötigen enorme Mengen fossiler Brennstoffe. Das ist ein großer Widerspruch!“

Auf der COP23 werden diese Widersprüche deutlich. Die deutsche Bundesregierung, die die grüne Wirtschaft stark fördert, hat sich selbst zur Speerspitze des Kampfes gegen den Klimawandel erklärt, während sie gleichzeitig auf den Ausbau der Förderung von Braunkohle setzt – dem umweltschädlichsten fossilen Brennstoff der Welt. Die internationale Delegation von La Via Campesina beteiligte sich an den Protesten von Ende Gelände, bei denen mehr als 4000 Menschen zivilen Ungehorsam gegen die Förderung von Braunkohle durch das größte deutsche Tagebauunternehmen (KWE) leisteten. Sie setzten ein Zeichen für die wichtigste Maßnahme zur Bekämpfung des Klimawandels, den Förderstopp fossiler Brennstoffe.

Bernd Schmitz von der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) betonte die Notwendigkeit für Veränderungen in Deutschland. Die AbL ist die deutsche Mitgliedsorganisation von La Via Campesina. In einem Interview sagte Schmitz:

„Die Konsequenzen des Klimawandels spüren wir auf der gesamten Welt. In Deutschland haben wir in einigen Regionen extreme Dürren, in anderen starke Regenfälle. In diesem Jahr haben wir aufgrund starken Hagelschlags in einigen Regionen vollständige Ernteausfälle im Obstbau! Die Regierung reagiert auf die Probleme zu langsam. Die AbL sieht die Lösung der Probleme in der bäuerlichen Landwirtschaft, basierend auf lokale Wertschöpfungsketten und umweltfreundliche Nahrungsmittelerzeugung. Bäuerliche Landwirtschaft verbraucht weniger fossile Energieträger und verringert die Treibhausgasemissionen. Kleinbauern auf der gesamten Welt brauchen dringend Unterstützung, um die Menschheit weiterhin ernähren, und ihre Lebensgrundlagen in Zeiten des Klimawandels erhalten zu können.“

Andere frontline communities haben sich La Via Campesina angeschlossen, unter ihnen die It Take Roots-Delegation aus den USA – eine Vertretung Betroffener – sowie Fischer und Bauern der Global Convergence for Land and Water Struggles. Ein Vertreter der westafrikanischen Sektion der Convergence aus Mali, Massa Koné, verdeutlichte die Bedeutung der Zusammenarbeit, um gegen den Klimawandel und Unrecht aktiv zu werden: „Als Graswurzelbewegungen haben wir ähnliche Perspektiven auf Probleme und gemeinsame Ansätze zu deren Lösung. La Via Campesina ermöglicht uns gehört zu werden. Unser Ruf nach Systemwandel ist laut, da der Schaden stetig größer wird. Gemeingüter, einschließlich Land, Wald und Wasser, müssen von und für unsere Gemeinschaften geschützt und gestärkt werden. Wir müssen mit unseren Verbündeten zusammenarbeiten, um uns gemeinsam auf den Klimawandel vorzubereiten.“
Fotos und Videos finden Sie auf tv.viacampesina.org

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Rote Linie für Kohle, Öl und Erdgas in Berlin http://schnittstelle.blogsport.de/2017/11/08/rote-linie-fuer-kohle-oel-und-erdgas-in-berlin/ http://schnittstelle.blogsport.de/2017/11/08/rote-linie-fuer-kohle-oel-und-erdgas-in-berlin/#comments Wed, 08 Nov 2017 11:53:08 +0000 Administrator Allgemein Veranstaltungen Fundstücke http://schnittstelle.blogsport.de/2017/11/08/rote-linie-fuer-kohle-oel-und-erdgas-in-berlin/ Aktion in Berlin anlässlich der COP23 in Bonn, am Sonntag, den 12. November 2017, 12 Uhr, an der Föhrer Brücke beim Heizkraftwerk Moabit (U- und S-Bahn-Station Westhafen).
cop-23-berlin-rote-line In Berlin hat sich die rot-rot-grüne Koalition auf die Fahne geschrieben, zum Vorreiter bei Klimaschutz und Energiewende zu werden. Leider spricht der kürzlich vom Senat vorgelegte Entwurf für das Berliner Energie- und Klimaschutzprogramm (BEK) eine andere Sprache: Bis 2050 sollen die Berliner CO2-Emissionen gerade einmal um 85 Prozent sinken, der Ausstieg aus der Kohle soll erst 2030 erfolgen und fossiles Erdgas soll auch nach 2050 eine wichtige Rolle in der Berliner Energieversorgung spielen. Ambitionierter Klimaschutz sieht anders aus!
Wenn Deutschland einen gerechten Beitrag zum Erreichen des 1,5-Grad-Ziels leisten möchte, müsste der Ausstieg aus der Kohle bis zum Jahr 2025 geschafft sein. Ab dem Jahr 2035 dürften in Deutschland überhaupt keine fossilen Energieträger mehr genutzt werden. Anlässlich der vom 6.-17. November 2017 in Bonn stattfindenden Klimakonferenz möchten wir deshalb unseren Protest für einen schnellen Ausstieg aus den Fossilen und eine klimagerechte Energiepolitik in Berlin auf die Straße tragen.
Mit einer roten Linie vor dem Kohlekraftwerk in Moabit wollen wir Berliner Senat und Abgeordnetenhaus zeigen, dass wir von einer rot-rot-grünen Regierung mehr erwarten. Berlin muss vor 2025 aus der Kohle aussteigen und sich weit vor 2050 von den fossilen Energieträgern verabschieden.
Seid dabei wenn wir am Sonntag, den 12. November 2017 ein Zeichen für eine klimagerechte Energie- und Klimapolitik in Berlin setzen. Treffpunkt ist um 12 Uhr auf der Föhrer Brücke am Heizkraftwerk Moabit (U/S-Bahn-Station Westhafen).
Im Anschluss an die Aktion gibt es die Möglichkeit sich im Baumhaus (Gerichtstr. 23, 13347 Berlin) bei Tee und Kaffee gemeinsam aufzuwärmen. Gegen 15 Uhr wird es dort einen kurzen Vortrag zum Zusammenhang zwischen globalen Klimazielen und Berliner Energiepolitik geben.
Aktuelle Informationen unter: power-shift.de

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Mexiko / Zentralamerika – alternative Energien und neue Wege http://schnittstelle.blogsport.de/2017/11/03/mexiko-zentralamerika-alternative-energien-und-neue-wege/ http://schnittstelle.blogsport.de/2017/11/03/mexiko-zentralamerika-alternative-energien-und-neue-wege/#comments Fri, 03 Nov 2017 15:52:32 +0000 Administrator Allgemein http://schnittstelle.blogsport.de/2017/11/03/mexiko-zentralamerika-alternative-energien-und-neue-wege/ Veranstaltung am 08.11.2017, beginn 19:00 Uhr im aquarium, Skalitzer Str. 6 (Hintern Südblock) , Kreuzberg Berlin
alternatrive-energie-mexiko Seit vielen Jahren engagiert sich Gustavo Castro in Basisbewegungen gegen Megaprojekte im Energiesektor und für Menschenrechte. Im Gespräch wird die Journalistin Erika Harzer ihn über alternative Energien von unten, über den Widerstand der indigenen und bäuerlichen Bevölkerung sowie die Möglichkeiten der internationalen Vernetzung befragen.
Eine Veranstaltung des Bildungswerks Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit CADEHO und der Heinrich-Böll-Stiftung – Bund.

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mal was lustiges zum Thema MhD http://schnittstelle.blogsport.de/2017/10/31/mal-was-lustiges-zum-thema-mhd/ http://schnittstelle.blogsport.de/2017/10/31/mal-was-lustiges-zum-thema-mhd/#comments Tue, 31 Oct 2017 13:19:23 +0000 Administrator Allgemein Videos /Film Fundstücke 'Lebensmittel'-Politik Hören http://schnittstelle.blogsport.de/2017/10/31/mal-was-lustiges-zum-thema-mhd/ bin ich gerade drüber gestolpert und da das immer wieder Thema ist, das mit dem MhD = Mindesthaltbarkeitsdatum, gibt es nun ein Poetry-slam Beitrag, wo das ein Thema von mehreren ist.

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Fotoaustellungen zu Agrarchemie und Umweltvergeiftung http://schnittstelle.blogsport.de/2017/10/28/fotoaustellungen-zu-agrarchemie-und-umweltvergeiftung/ http://schnittstelle.blogsport.de/2017/10/28/fotoaustellungen-zu-agrarchemie-und-umweltvergeiftung/#comments Sat, 28 Oct 2017 14:58:04 +0000 Administrator Allgemein Veranstaltungen Fundstücke 'Lebensmittel'-Politik http://schnittstelle.blogsport.de/2017/10/28/fotoaustellungen-zu-agrarchemie-und-umweltvergeiftung/ gegen-monsanto Es gibt zur Zeit zwei Ausstellungen in Berlin, im Willi-Brandt-Haus, die sehr interessant sind und im Kontext der eventuellen Verlängerung der Zulassung von Glyphosat gestellt werden.
Die beiden Ausstellungen werden parallel gezeigt
- Landwirtschaft der Gifte. Ihr Preis für den Menschen.
Teile davon habe ich schon im Frühjahr gesehen, beeindruckende Bilder.
Aus dem Ausstellungstext: „Anlässlich der bevorstehenden Entscheidung über die Neuzulassung des umstrittenen Pestizids Glyphosat in der Europäischen Union zeigt der Freundeskreis Willy-Brandt-Haus die Ausstellung Landwirtschaft der Gifte. Ihr Preis für den Menschen. mit Fotografien von Pablo E. Piovano. Der Fotograf dokumentiert die Folgen von 20 Jahren des wahllosen Einsatzes von Agrarchemikalien im ländlichen Nordosten Argentiniens und dessen katastrophale Auswirkungen auf die Menschen und ihre Umwelt.
Die Menschheit nimmt unfreiwillig an einem der größten Experimente weltweit teil. Glyphosat ist das meistverkaufte Pflanzengift der Welt. Es ist allgegenwärtig in der Nahrungskette. Vor allem durch den Import von gentechnisch veränderten Glyphosat-resistenten Futtermitteln u.a. aus Argentinien gelangt es in den menschlichen Organismus.“ Weiter Hier.
Die Zweite Austellung, auch in den Räumen, ist :
- Der Skandal von Minamata 1971-73. Fotografien von W. Eugene Smith.
„Die „Minamata-Krankheit“ ging in die Geschichte für die gesundheitlichen Folgen einer der größten Umweltkatastrophen Japans ein. Ein Chemiewerk leitete in den 1950iger Jahren quecksilberhaltige Abfälle in Fischereigewässer ein. Der Verzehr von kontaminiertem Fisch löste schwerste Quecksilbervergiftungen und Fehlbildungen bei Neugeborenen aus.“
Weitere Infos HIER
Beide Ausstellungen werden im Willy-Brandt-Haus e.V., Stresemannstraße 28, 10963 Berlin gezeigt
Eröffnung der Ausstellung am Donnerstag, den 19. Oktober 2017, um 19.30 Uhr
Eintritt frei | Ausweis erforderlich
Ausstellung vom 20. Oktober 2017 bis 21. Januar 2018
Dienstag bis Sonntag 12 bis 18 Uhr | Eintritt frei | Ausweis erforderlich
Schließtage: 31.10.2017 / 24. bis 26.12.2017 / 31.12.2017 / 1.1.2018
Das Bild ist das Cover des Buches The Human Cost of Agrotoxins El Costo Humano de los Agrotóxicos, von Pablo E. Piovano und ist erhältlich beim kehrerverlag.com

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Öffnungzeiten bei Schnittstelle nächste Woche http://schnittstelle.blogsport.de/2017/10/25/oeffnungzeiten-bei-schnittstelle-naechste-woche/ http://schnittstelle.blogsport.de/2017/10/25/oeffnungzeiten-bei-schnittstelle-naechste-woche/#comments Wed, 25 Oct 2017 10:33:17 +0000 Administrator Allgemein Sortiment Projekt Schnittstelle http://schnittstelle.blogsport.de/2017/10/25/oeffnungzeiten-bei-schnittstelle-naechste-woche/ aus der Rundmail
1. Schnittstelle – Öffnungszeiten
Das Depot ist immer montags auf. Das schreibe ich, da ich in der letzten Zeit immer wieder mal Anfragen bekommen habe mit dem Inhalt ‚ist das Depot offen am Montag?‘. Auch an Brückentagen, wie z.B. dem 30. Oktober, der diesmal wegen dem Reformationstag am 31. Oktober in Berlin aufgrund des Reformationsjubiläums ein Feiertag¹ ist.

Und auch am Donnerstag, 2. November hat das Schnittstellen-Depot auf, zwischen 18-21 Uhr.

- Apfelsaft als BiB-Angebot
Mein Aufruf, mir Apfelbaum-Standorte mitzuteilen, war nicht so erfolgreich. Umso mehr hat es mich dann gefreut, dass es trotz der dürftigen Apfelernte in Berlin/Brandenburg für Schnittstelle dann sogar noch mehr als die erhoffte Menge an Äpfeln gegeben hat, und dass die diesjährige Ernte ein paar hundert Liter Apfelsaft in Bag in Box gebracht hat.

Die 5 Liter BiB kann mensch zu 11 € erwerben und bis zum 2. November gibt es auch ein Angebot: ab fünf Kartons kosten sie 10€ der Karton. Liefern ist möglich, je nach dem wohin.

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Film zu Landgrabbing http://schnittstelle.blogsport.de/2017/10/24/film-zu-landgrabbing/ http://schnittstelle.blogsport.de/2017/10/24/film-zu-landgrabbing/#comments Tue, 24 Oct 2017 15:22:53 +0000 Administrator Allgemein Videos /Film Veranstaltungen Biodiversität 'Lebensmittel'-Politik Ernährungssouveränität http://schnittstelle.blogsport.de/2017/10/24/film-zu-landgrabbing/ Am Sonntag, den 29. Oktober 2017, läuft im Lichtblick-Kino*, in Berlin Prenzelberg, ab 18:30 der Film „DAS GRÜNE GOLD“
film-das-gruene-gold Ackerland – das neue grüne Gold. Weltweit wächst die kommerzielle Nachfrage nach Anbauflächen für den globalen Markt, eine der lukrativsten neuen Spielflächen ist Äthiopien. In der Hoffnung auf große Exporteinnahmen verpachtet die äthiopische Regierung Millionen Hektar Land an ausländische Investoren. Der Traum von Wohlstand hat jedoch seine dunklen Seiten: es folgen Zwangsumsiedlungen riesigen Ausmaßes, über 1 Millionen Kleinbauern verlieren ihre Lebensgrundlage, die Böden werden überfordert – die Antwort ist eine Spirale der Gewalt im Angesicht einer paradoxen Umweltzerstörung. Denn zu dieser Entwicklung tragen auch Milliarden Dollar Entwicklungshilfe von Institutionen wie der EU und Weltbank bei. Und wer sich in den Weg stellt, erfährt die harte Hand der Regierung. Dies muss auch der junge äthiopische Umweltjournalist Argaw lernen, der seine Stimme erhebt – und sich damit selbst in Gefahr bringt.

Transnationale Landinvestitionen als Konjunkturmaschine oder Ausverkauf des eigenen Landes. Die einen hoffen auf große Gewinne und Fortschritt, die anderen verlieren Existenz und Zuhause. Der erschreckenden Wahrheit auf der Spur, trifft der schwedische Regisseur Joakim Demmer auf Investoren, Entwicklungsbürokraten, verfolgte Journalisten, kämpfende Umweltaktivisten und vertriebene Bauern. Ein ungeheuerlicher Real-Thriller, der von den scheinbar entlegenen Ecken Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen direkt auf unseren Esstisch führt.

In Anwesenheit des Regisseurs Joakim Demmer. Zusammen mit dem Regisseur werden auch AktivistInnen von FIAN Berlin und Friederike Diaby-Pentzlin, Professorin für Gesellschaftsrecht und Wirtschaftsvölkerrecht, zum Gespräch kommen.

FIAN-Gruppe Berlin

Lichtblick-Kino*, Kastanienallee 77, 10435 Berlin im Prenzlauerberg,
Ort:

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Schnittstelle im Radio http://schnittstelle.blogsport.de/2017/10/19/schnittstelle-im-radio-2/ http://schnittstelle.blogsport.de/2017/10/19/schnittstelle-im-radio-2/#comments Thu, 19 Oct 2017 17:08:50 +0000 Administrator Allgemein Biodiversität Projekt Schnittstelle 'Lebensmittel'-Politik Hören Ernährungssouveränität http://schnittstelle.blogsport.de/2017/10/19/schnittstelle-im-radio-2/ schnittstelle-im-radio Gestern war es soweit, ich war in einer Live-Sendung auf 88vier. Das ist ein 88vier ist ein nicht-kommerzielles Radioprojekt in Berlin-Brandenburg. Und dort dann in der Kiezsendung, und habe mal so allgemein über Lebensmittel, Landwirtschaft und was so da dran hängt geredet. Es ist die komplette Sendung, also nicht wundern, am Anfang geht es um den Silvio-Meier-Preis und aktuelle Termine die die Redaktion rund um das Thema Umstrukturierung des Kiezes ausgesucht hat.
Hier der Link zur Sendung .

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