SCHNITTSTELLE http://schnittstelle.blogsport.de Vertriebskollektiv Thu, 06 Dec 2018 21:09:23 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en DU WILLST Kollektive, Kommunen, alternative Projekte und Kleinstproduzent_innen unterstützen? und leckere Produkte kaufen ? Mit uns als SCHNITTSTELLE kannst du das tun! http://schnittstelle.blogsport.de/2009/10/25/in-arbeit/ http://schnittstelle.blogsport.de/2009/10/25/in-arbeit/#comments Sun, 25 Oct 2009 15:23:57 +0000 Administrator Allgemein http://schnittstelle.blogsport.de/2009/10/25/in-arbeit/ window.document.getElementById('post-11').parentNode.className += ' adhesive_post';]]> http://schnittstelle.blogsport.de/2009/10/25/in-arbeit/feed/ Abo diesen Monat mit Kürbis, Orangen, Aufstrich und …. http://schnittstelle.blogsport.de/2018/12/06/abo-diesen-mopnat-mit-kuerbis-orangen-aufstrich-und/ http://schnittstelle.blogsport.de/2018/12/06/abo-diesen-mopnat-mit-kuerbis-orangen-aufstrich-und/#comments Thu, 06 Dec 2018 21:06:17 +0000 Administrator Allgemein Biodiversität Sortiment Projekt Schnittstelle http://schnittstelle.blogsport.de/2018/12/06/abo-diesen-mopnat-mit-kuerbis-orangen-aufstrich-und/
’sweet dumpling‘ ein leckerer Kürbis (vorne und links im Bild) zum Backen und genüsslich auslöffeln, war diesen Monat Teil des Abos.
Wer lesen will was dazu geschrieben wurde und was alles drin war HIER lang.
Der rechte Kürbis im Bild ist ein grüner Hokkaido, der genau wie der orangene mit Schale gekocht oder gebacken werden kann. Der war letzten Monat teil des Abos und ist auch derzeit bei Schnitststelle im Depot erhältlich.

]]>
http://schnittstelle.blogsport.de/2018/12/06/abo-diesen-mopnat-mit-kuerbis-orangen-aufstrich-und/feed/
Leben im Bauwagen oder Kunstwerke der Natur http://schnittstelle.blogsport.de/2018/12/06/leben-im-bauwagen-oder-kunstwerke-der-natur/ http://schnittstelle.blogsport.de/2018/12/06/leben-im-bauwagen-oder-kunstwerke-der-natur/#comments Wed, 05 Dec 2018 22:24:42 +0000 Administrator Allgemein Nachrichten vom Lande http://schnittstelle.blogsport.de/2018/12/06/leben-im-bauwagen-oder-kunstwerke-der-natur/ anfang seit den Anfängen des Hofes lebten immer einige Menschen in Bauwägen. Zu Anfang ging das auch gar nicht anders, weil es nicht genug bewohnbare Zimmer für alle gab. Die Wohnsituation hat sich im Laufe der Jahre aber immer weiter verbessert, zunächst mit dem Ausbau von Zimmern in den bestehenden Gebäuden und dann natürlich mit dem „Neubau“. Heute gibt es, neben mehreren kollektiv genutzten Räumen, einige sehr schöne Zimmer zum Wohnen.
Hornissen-1
Alle, die heute noch in Bauwägen leben, tun dies aus Überzeugung – weil sie Lust darauf haben! Ich genieße es z.B. sehr direkt vor meiner „Haustür“ gleich mitten in der Natur zu stehen und mir dort die Zähne zu putzen, während ich die Sterne anschaue. Und mein Bauwagen ist für mich ein guter Rückzugraum, in dem ich es mir es sehr gemütlich machen kann. Dass der Bauwagen gemütlich ist, fanden diesen Sommer auch noch andere…, sie zogen ein und wuchsen schnell zum Großkollektiv.
Hornissen am bauwagen
Bei starkem Regen sind meine Fenster leider nicht ganz dicht. Wenn ich verreise, schließe ich deshalb zum Schutz die Fensterläden. Als ich Ende Sommer nach längerer Abwesenheit wieder nach Hause kam, wurde ich von den anderen auf dem Hof gewarnt, bloß nicht den rechten Fensterladen zu öffnen, sonst würden meine „UntermieterInnen“ ziemlich sauer und aggressiv werden. Hunderte Hornissen hatten es sich zwischen dem einen Fensterladen und Fenster gemütlich gemacht und ein großes, beeindruckendes Nest gebaut – ein wahres Kunstwerk!
Bauwagen mit hornissen
Von außen erkannte man in dem einen Luftloch im Fensterladen bei genauem Hinschauen die Abflugrampe der Hornissen. Aber von innen, durch die Fensterscheibe, war das faszinierende Innere des Nestes zu sehen. Sie hatten von oben nach unten kunstvolle Stockwerke aus hunderten von Waben gebaut. In jeder nach unten zeigenden Wabe saß, wie ein kleines weißes Bällchen, eine weiße runde Schutzschicht über den Larven in den Waben. Unzählige Hornissen krabbelten emsig hin und her, einige waren kontinuierlich am Bauen, andere kümmerten sich um die Nachzucht und andere schienen ein Nickerchen zu halten. Eigentlich unbeschreiblich!
Hornissen am Fenster am bauwagen
Schnell war klar, dass ich dieses Nest nicht entfernen kann. Einmal, weil es so ein spannendes lebendiges Kunstwerk ist und außerdem sind Hornissen geschützt. Wie ernst es dem Naturschutz damit ist, zeigen die potentiellen Strafen, die für besonders fieses und umfassendes zerstören von Hornissen-Nestern drohen – nämlich bis zu 5 Jahren Gefängnis und in MeckPomm bis zu 20.000 € Strafe. Und außerdem haben es Hornissen und andere Tiere eh schon schwer genug. In unserer Region wird zunehmend das Totalherbizid Glyphosat zum Todspritzen der Äcker nach der Ernte eingesetzt.
Hornissen am Bauwagen
Der Hornissen-Nest-Schaukasten in meinem Fenster war eine große Attraktion. Ich hatte öfter „Schaulustige“ zu Besuch und alle waren ziemlich beeindruckt und ich bin ein bißchen zur Hornissen-Spezialistin geworden. So weiß ich jetzt, dass eine friedliche Koexistenz ganz gut geht. Eigentlich sind sie nicht aggressiv, es ist nur gut einen gewissen Abstand von ihrer Flugschneiße zu halten. Ihr Ziel ist es möglichst viele Königinnen aufzuziehen. Sie sind nachtaktiv und ihre Ausscheidungen stinken! Davon, und dass sich darin unzählige Maden und Würmchen auf meiner (äußeren) Fensterbank tummelten, war ich allerdings weniger begeistert.

So bin ich doch ganz froh, dass die „Untermiete“ zeitlich befristet ist! Wenn es kalt wird und der erste Frost kommt, suchen sich die Königinnen ein Erdloch oder ähnliches, in das sie sich über den Winter verziehen. Alle anderen, die Drohnen und Arbeiterinnen sterben. Im nächsten Frühsommer beginnt jede Königin mit einem neuen Nest – nicht am gleichen Ort, aber gerne in der Nähe!

Aber erst mal schön, wenn der Winter kommt. Dann kann ich wieder meinen Fensterladen aufmachen und aus dem Fenster über die winterlichen Felder schauen, während der Ofen drin es gemütlich und warm macht!

]]>
http://schnittstelle.blogsport.de/2018/12/06/leben-im-bauwagen-oder-kunstwerke-der-natur/feed/
DirektKonsum – zum anhören http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/27/direktkonsum-zum-anhoeren/ http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/27/direktkonsum-zum-anhoeren/#comments Tue, 27 Nov 2018 15:25:48 +0000 Administrator Allgemein Veranstaltungen Projekt Schnittstelle 'Lebensmittel'-Politik Ernährungssouveränität http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/27/direktkonsum-zum-anhoeren/ DirektKonsum-logo Vom Donnerstag, den 13.09. bis Sonnabend, den 15.09. gab es im „Ableger“, in der Oranienstr. 45 in Berlin die Möglichkeit, sich über DirektKonsum und Direkte Ökonomie zu informieren und auch Lebens- und Putzmittel käuflich zu erwerben. ….
Hier könnt ihr ein Interview mit zwei Organisator*innen hören.
Vom 30.11. bis So. 02.12 gibt es jetzt eine weitere Möglichkeit zum Dirketkonsum geben.
Weitere Infos sind unter schnittstelle.blogsport.de.

]]>
http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/27/direktkonsum-zum-anhoeren/feed/
DirektKonsum (Part 2) http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/21/direktkonsum-part-2/ http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/21/direktkonsum-part-2/#comments Wed, 21 Nov 2018 16:34:55 +0000 Administrator Allgemein Veranstaltungen Projekt Schnittstelle 'Lebensmittel'-Politik Ernährungssouveränität http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/21/direktkonsum-part-2/ DirektKonsum-Dezember2018 SOLIDARISCH UND DIREKT WIRTSCHAFTEN! INFORMATION – VERKAUF – VERKOSTUNG
Hast du keine Lust mehr, mit deinem Einkauf zur Ausbeutung von Mensch und Natur beizutragen? Dann komm vorbei und erkunde den »DirektKonsum« – unseren Laden für solidarischen Handel. Wir zeigen zum zweiten Mal, dass anders Wirtschaften möglich ist. Und wie lecker das sein kann!
Wann → 3 Tage: von Fr. 30.11. bis So. 02.12. 2018, jeweils von 12:oo bis 20:oo Uhr
Wo → »DirektKonsum«, Oranienstr. 45, 1o969 Berlin (c/o Ableger, ehem. „Tante Horst“)
Wer → Mit den Direkthandels-Initiativen: Schnittstelle | SoliOli | SolidariTrade | SoLeKo | vio.me | FairBindung | Interbrigadas | die Backstube | Orangen-Initiative Berlin | union coop // shop collective
Was → In unserem temporären Laden findest du Lebensmittel und andere Produkte aus solidarischem Handel.
Warum → Wir wollen – anstatt Profit – die Interessen von Natur und Mensch in den Mittelpunkt stellen. In Zusammenarbeit mit den Erzeuger*innen unterstützen wir eine faire und nachhaltige Produktion. Entdecke verschiedene Alternativen direkter und gleichberechtigter Zusammenarbeit – im Gespräch mit Vertreter*innen der Initiativen. Wir freuen uns auf dich!
Unterstützt von → das kooperativ | ImWandel | Kunststoffe | NETZ für Selbstverwaltung & Kooperation Berlin-Brandenburg

AKTUELLE INFOS:
facebook-Event

]]>
http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/21/direktkonsum-part-2/feed/
Mittwoch, wieder geöffnet http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/21/mittwoch-wieder-geoeffnet/ http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/21/mittwoch-wieder-geoeffnet/#comments Wed, 21 Nov 2018 16:27:18 +0000 Administrator Allgemein http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/21/mittwoch-wieder-geoeffnet/ geaenderte-oeffnungszeiten Heute wieder von 18-20 Uhr offen
….. Das Depot ist ja immer montags von 15 Uhr bis 19 Uhr auf, (OK, manchmal komme ich ein paar Minuten später).
Das Depot ist in der Urbanstr. 100 – zweiter Hinterhof – 10967 Berlin. Vorne an der Straße ist ein Schild auf dem ‚das fliegende Theater‘ steht, ich habe auch immer ein Schild in der zweiten Durchfahrt stehen und an der Tür ist auch ein grünes Schild wo Schnittstelle drauf steht.

]]>
http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/21/mittwoch-wieder-geoeffnet/feed/
Make Rojava Green Again (Macht Rojava wieder grün): http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/13/make-rojava-green-again-macht-rojava-wieder-gruen/ http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/13/make-rojava-green-again-macht-rojava-wieder-gruen/#comments Tue, 13 Nov 2018 13:08:19 +0000 Administrator Allgemein Veranstaltungen Fundstücke Ernährungssouveränität http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/13/make-rojava-green-again-macht-rojava-wieder-gruen/ Unterstützt die Ökologische Revolution in Nordsyrien.
Hinweis auf eine Veranstaltung der FoodCoop Schinke09 und Friedel54 im Exil. Am kommenden Donnerstag den 15.11.2018 kocht die FoodCoop Schinke09 im neuen Kiezladen “Mahalle” in der Waldemarstr. 110, in Berlin Kreuzberg. Ab 19 Uhr gibt es Bio-Essen für einen selbstgewählten Preis. Danach beginnt ein Vortrag zur Kampagne “Make Rojava Green Again” der Internationalistischen Kommune in Rojava, Nordsyrien. Wir hoffen, es entsteht ein fruchtbarer Austausch.
Video-Einführung zum Thema.
Die Website der Kampagne / log makerojavagreenagain.org

]]>
http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/13/make-rojava-green-again-macht-rojava-wieder-gruen/feed/
grüner Hokkaido im Sortiment bei Schnittstelle http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/09/gruener-hokkaido-im-sortiment-bei-schnittstelle/ http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/09/gruener-hokkaido-im-sortiment-bei-schnittstelle/#comments Fri, 09 Nov 2018 13:14:38 +0000 Administrator Allgemein Fundstücke Sortiment Projekt Schnittstelle http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/09/gruener-hokkaido-im-sortiment-bei-schnittstelle/ Zur Zeit gibt es bei Schnittstelle im Angebot, grünen Hokkaido Kürbiss. Die sind ca. 1,5 – 2,5 kg groß und kosten 2,50 pro kg.
Zum Boots-rennen wie diese Riesenkürbisse (in dem Video) sind die Hokkaido nicht gezüchtet ;-) Sondern auf den gewohnt leckeren Geschmack, aber mit farblichen Variationen, besonders gut geeignet zum backen, da kommt dann der Kontrast zwischen dem orange-farbigen Fruchtfleisch und der satt grünen Schale gut zur Geltung.

]]>
http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/09/gruener-hokkaido-im-sortiment-bei-schnittstelle/feed/
November 2018-Variante des Bio-Div-Abo http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/09/november-2018-variante-des-bio-div-abo/ http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/09/november-2018-variante-des-bio-div-abo/#comments Fri, 09 Nov 2018 13:11:37 +0000 Administrator Allgemein Biodiversität Sortiment Projekt Schnittstelle http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/09/november-2018-variante-des-bio-div-abo/ Es gibt noch Plätze beim Biodiversitäts-Abo bei Schnittstelle, u.a. da es ja nun einen zweiten Liefertermin gibt, damit sind die Kapazitäten erweitert worden. Bei Interesse eine Mail an Schnittstelle(a)jpberlin.de, gerne schon mit ungefährer Lieferadresse und dann kann es im Dezember losgehen.
Damit du weißt, was auf dich wartet, ist hier der Beilage-Zettel von der ersten Liefertour im November:
Hallo Saft-Interessierte, Kartoffel-Genießer*innen und Freund*innen der kleinteiligen Landwirtschaft,
Die November 2018-Variante des Bio-Div-Abos war mit:
Butternuss-kuerbis >>> Pflaumenmus aus der Longo Maï-Kooperative Ulenkrug
>>> Apfel-Kirsch-Saft vom Projekt Schnittstelle
>>> Sellerie von Ludwig aus Börnecke
>>> Butternut-Kürbis von Ludwig aus Börnecke
>>> Bamberger Hörnchen vom Hofkollektiv Bienenwerder
Variationen möglich mit
>>> Brot aus Champagner-Roggen vom Kollektiv Backstube gebacken
>>> Apfelsaft der Mosterei Karmitz
>>> Walnüsse von Hof Windkind
Die jeweilige Zusammensetzung variiert, der Warenwert ist immer ca. 18 € (Variationen nötig und möglich, u.a. wegen den angegeben Einschränkungen, bzw. individuellen Wünschen)
Im September-Vorwort wurde für die Kundgebung von Meine Landwirtschaft in Berlin geworben, die Teil des europäischen Aktionstages „Für eine insektenfreundliche Landwirtschaft!“ war. Es waren rund tausend Menschen auf der Kundgebung.
Was ich schon ganz beeindruckend finde. Blöderweise am gleichen Wochenende fand auch die große „Ende Gelände“-Aktion statt, die für eine andere Klimapolitik eintritt und die aus den Klimacamp-Strukturen entstanden ist. Innerhalb der europäischen Klima-Bewegung gibt es den Vorschlag, nächstes Jahr ein großes Klima-Camp mit Aktionen rund um den Zusammenhang zwischen industrialisierter Landwirtschaft und Klimawandel zu machen. Das finde ich einen spannenden Ansatz und werde hier auch bei Gelegenheit darüber was schreiben.

Zum Inhalt der Biodiversitätskiste:
>>> Pflaumenmus aus der Longo Maï-Kooperative Ulenkrug
Laut Wikipedia: „Pflaumenmus ist ein dick eingekochter Brei aus Zwetschgen oder anderen Pflaumen, der als Brotaufstrich und Zutat für Süß- und Mehlspeisen dient.“
Dieses Pflaumenmus ist mit Zimt und ein wenig Rum verfeinert und wurde auf dem Ulenkrug gekocht. Der Ulenkrug hat einen hohen Grad an Selbstversorgung und so wird dann z.B. aus den Pflaumen im Herbst Brotaufstrich gezaubert. Es muss ja nicht Orangen-/Maracuja-/…Marmelade sein, wenn Pflaumen in der Region wachsen.
Die Pflaume ist nicht nur eine Frucht, sondern auch eine Pflanzenart aus der Gattung Prunus der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Pflanze ist ein Hybrid aus Kirschpflaume und Schlehdorn. Beeindruckend fand ich bei der Recherche, dass die Welternte 2016 12,1 Millionen Tonnen betrug. Das Land mit der größten Pflaumenproduktion der Welt war China, das 55,3 % der weltweiten Ernte produzierte. Die zehn größten Produktionsländer brachten zusammen etwa 79,6 % der Welternte ein.

>>> Apfel-Kirsch-Saft vom Projekt Schnittstelle
Wie schon angekündigt, gibt es nun wieder „eigenen“ Saft von Schnittstelle. Die Äpfel dafür wurde mit Freund*innen zusammen in Brandenburg gesammelt, der Kirschsaft kommt von einer Saftkelterei im Harz, die Sauerkirschen stammen von einem Obstbauern auf Rügen.

Der Saft hat das Mischungsverhältnis 80% Apfel- zu 20% Kirschsaft. Damit hat er einen ziemlich kräftigen Kirschgeschmack: Wem das zu viel ist, empfehle ich, ihn mit ein wenig Wasser zu strecken.
Es werden weitere Mischsäfte folgen, um die Idee einer regionalen Vielfalt zu fördern.

>>> Sellerie von Ludwig aus Börnecke
Knollensellerie wurde in Mitteleuropa schon in traditionellen Bauerngärten angebaut. Sie wurde aus einer heimischen Wildform kultiviert. Die wilde Sellerie wächst an Quellen und anderen eher feuchten Orten, wie in Meeresnähe. Wegen dem späten Erntezeitpunkt ist Knollensellerie ein klassisches Herbstgemüse. Und dank der guten Lagerfähigkeit auch ein Wintergemüse.
Aber was mit Sellerie machen, außer in die Suppe? Z.B. Sellerieschnitzel. Dazu die Knolle in Scheiben schneiden und kurz vorgaren, dann mit deiner Lieblingspanade panieren und in der Pfanne anbraten. Oder geraspelt im Waldorfsalat oder als Gemüserösti. Ein Rezept gibt es auch am Ende dieses Beipackzettels.

>>> Butternut-Kürbis von Ludwig aus Börnecke
Der birnenförmige Butternut-Kürbis ist sehr lange haltbar! Kühl und trocken gelagert kann er bis zu mehrere Monate aufbewahrt werden. Aber mensch könnte ihn auch gleich zu Ofenkürbis, Pfannengemüse, Suppe oder einem Kuchen verarbeiten. Da ich selten mit Rezept koche, kann ich hier nur empfehlen, Kochbücher zu stöbern oder das Internet zu befragen z.B. nach Kürbis-Kuchen, Pumpkin Pie, … . Dafür z. B. einen Mürbeteig aus Mehl, Margarine, Zucker, Wasser und einer Prise Salz machen, Kürbis in Stücke schneiden, kochen und pürieren und die Kürbismasse mit Gewürzen (Ingwer, Nelken, Kardamom, Zimt) und etwas Zucker verfeinern. Und ab in den Ofen. Sehr lecker und auch mal was anderes aus Kürbis.
Zur Lagerung: Ihr solltet nicht den Stil vom Kürbis entfernen, weil er sonst schneller austrocknet. Und wenn er mal angeschnitten ist, hat er nur noch eine kurze Haltbarkeit. In Folie eingewickelt hält er sich dann wenige Tage im Kühlschrank.
Die Schale des Butternut-Kürbis ist sehr dünn und essbar. Wer sie trotzdem nicht essen möchte, kann den Kürbis problemlos mit einem Kartoffelschäler schälen.
Geschichte des Butternut-Kürbis (aus Wikipedia):
„Der Moschus/Butternut-Kürbis wurde in Lateinamerika domestiziert, das genaue Gebiet ist unbekannt. Diskutiert werden Mittelamerika und Kolumbien. In beiden Gebieten gibt es unterschiedliche einheimische Namen für den Kürbis, was für die unabhängige Domestikation spricht. Die ältesten archäologischen Funde stammen aus Nordost-Mexiko (Höhlen von Ocampo, Tamaulipas) aus der Zeit 4900 bis 3500 v. Chr. Weitere Funde stammen aus Tikal (2000 vor bis 850 nach Chr.) und aus Huaca Prieta, Peru (3000 v. Chr.). Im 19. Jahrhundert ist der Anbau in Indien, Angola, Japan und auf Java belegt.“

>>> Bamberger Hörnchen vom Hofkollektiv Bienenwerder
Diesen Monat gibt es die ursprünglich aus Franken stammende Kartoffelsorte Bamberger Hörnchen. 2008 war sie „Kartoffel des Jahres“. Mit dem relativ starken Eigengeschmack eignet sie sich gut für Kartoffelsalat oder Ofenkartoffeln.
Aus Wikipedia: „Die Kartoffelsorte ist im Zusammenhang mit der Rückbesinnung auf traditionelle Sorten wieder sehr beliebt.
Die Sorte drohte auszusterben. Dem Einsatz von Kleingärtnern und Freunden einer breiten Sortenvielfalt in der Landwirtschaft aus ganz Deutschland ist zu verdanken, dass sich die Bestände gefestigt haben.
Im Oktober 2013 wurde die Sorte von der EU als regionale Marke bestätigt (geschützte geographische Angabe g. g. A.), d. h., es dürfen seither europaweit als „Bamberger Hörnla“ nur Kartoffeln (Speise- und Pflanzkartoffeln) angeboten werden, die in Franken angebaut wurden.
Ambitionierte Gärtner und Landwirte aus ganz Deutschland, die diesen Schutz mit ihrem Einsatz erst ermöglichten, sind nun, da sie diese Kartoffeln als solche nicht mehr anbauen und erhalten dürfen, von dieser Regelung nachteilig betroffen.“
Deswegen gibt es hier nun diese als Bamberger Hörnchen.

„Der Anbau der Sorte ist aufwendig, wobei der Ertrag eher gering ist. Zudem lassen sich die Hörnchen nicht maschinell ernten. Außerhalb der Anbaugebiete ist die Sorte daher häufig nur in Feinkostgeschäften, bei spezialisierten Händlern und in Bioläden zu erhalten.“

Variationen möglich mit:
Die Variationen ergeben sich aufgrund der unterschiedlichen Wünsche und Individualisierungen. Zum Beispiel: Wenn in einem Abo Brot enthalten sein soll, ist zum Beispiel kein Saft drin.

>>> Brot aus Champagner-Roggen vom Kollektiv Backstube gebacken
Infos dazu siehe Beipackzettel März 2018 (auch online).

>>> Walnüsse von Hof Windkind
Im Herbst bei Spaziergängen sieht mensch immer wieder mal Walnüsse und Haselnüsse. Die wachsen in unsrem Klima nämlich ganz gut. Aber Haselnüsse werden hierzulande meist nur zur Zierde angebaut, es gibt praktisch keinen Marktanbau. Haselnüsse zum Essen werden aus verschiedenen Gründen, meist ist es der finanzielle, importiert.
Bei Walnüssen ist es zumindest in Ansätzen etwas anders: Es gibt Walnussanbaugebiete in Deutschland, der Kaiserstuhl bei Freiburg ist das größte. Aber die Ernte ist so gering, dass sie statistisch nicht erfasst wird. Geschätzt wird, dass in den letzten Jahren zwischen 20t und 300t (so ungenau sind die Angaben) pro Jahr vermarktet/geerntet wurden, leider mit abnehmender Tendenz. Die Importzahlen von 2013 sind im Vergleich beeindruckend hoch: fast 17.000t Walnusskerne und rund 10.500t Walnüsse in der Schale (zum Großteil aus den USA). Neben dem extrem weiten Weg, den die Nüsse dann zurücklegen, werden sie zu einem großen Teil auch noch im sonnigen, trockenen und in den letzten Jahren von Wasserknappheit betroffenen Kalifornien angebaut, wo die Bäume bewässert werden müssen. Von den spezialisierten Monokulturen, wie sehr beeindruckend in dem Dokumentarfilm „More than Honey“ dargestellt, gar nicht zu reden.
Dass Walnüsse aber auch in Brandenburg wachsen und es da Projekte gibt, die diesen Anbau fördern, ist super – mehr Regionalität! Nun ist ein neuer Hof dazu gekommen, so eine Art Solidarische Landwirtschaft für Walnüsse, selbst beschreiben sie es so: „Die Idee hinter Hof Windkind: die Welt ein wenig besser machen. Mit einem Produkt – die Walnuss – was ökologisch und sozial ist. Walnüsse sind nicht nur gesund, da sie viele ungesättigte Fettsäuren enthalten und eine wichtige Quelle für Antioxidantien sind. Mit jedem verkauften Kilogramm fließt ein fester Betrag in soziale Projekte. Als erster bio-veganer landwirtschaftlicher Betrieb in Berlin & Brandenburg nehmen wir die Herausforderung an! Also, Walnüsse kaufen und Gutes tun“. (weiter unter https://www.hofwindkind.com/)

Vor ein paar Monaten ist Schnittstelle eine Verkaufsstelle für diese Nüsse geworden.

Im Abo ist (leider) keine bestimmte Sorte, da sie die fünf verschiedenen Sorten bei der Ernte nicht trennen. Die ausgewählten Sorten haben alle ähnliche Eigenschaften: Die Nüsse sind leicht zu knacken, eher groß und gut lagerbar. Es war den Baumpflanzer*innen wichtig, dass die Sorten von den Standort- und Witterungs-Ansprüchen leicht verschieden sind, damit bei Wetter-/Klima-Schwankungen idealerweise nicht alle Bäume in Mitleidenschaft gezogen werden.

>>> Apfel-Saft von der Mosterei Karmitz

Na dann, juten Hunger,

HERBiE
für Schnittstelle

]]>
http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/09/november-2018-variante-des-bio-div-abo/feed/
Depot nun Mittwochs immer wieder geöffnet …… http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/05/mittwochs-nun-immer-wieder-geoeffnet/ http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/05/mittwochs-nun-immer-wieder-geoeffnet/#comments Mon, 05 Nov 2018 19:36:22 +0000 Administrator Allgemein Projekt Schnittstelle http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/05/mittwochs-nun-immer-wieder-geoeffnet/ geaenderte-oeffnungszeiten ….. Das Depot ist ja immer montags von 15 Uhr bis 19 Uhr auf, (OK, manchmal komme ich ein paar Minuten später).
und nun, hat es auch immer wieder Mttwochs auf, geplant ist jeden ersten und dritten Mittwoch im Monta, da bin ich dann eh vor Ort, weil Menschen ihr Bio-Div-Abo abholen wollen, offen ist dann zwischen 18-20 Uhr.
Das Depot ist in der Urbanstr. 100 – zweiter Hinterhof – 10967 Berlin. Vorne an der Straße ist ein Schild auf dem ‚das fliegende Theater‘ steht, ich habe auch immer ein Schild in der zweiten Durchfahrt stehen und an der Tür ist auch ein grünes Schild wo Schnittstelle drauf steht.

]]>
http://schnittstelle.blogsport.de/2018/11/05/mittwochs-nun-immer-wieder-geoeffnet/feed/